Fouling, (gespr.fauhling), ist in technischen Anwendungen unerwünschter Wachstum auf Oberflächen, an Innenseiten von Leitungen, Maschinen oder Wärmetauschern. Solche Ablagerungen rühren von unterschiedlichen Problemen, speziell in flüssigkeitsbearbeitenden oder flüssigkeitsführenden Anlagen her. Die Menge der Ablagerungen werden über einen sogenannten Fouling-Faktor gemessen. Dieser Faktor ist hauptsächlich von der Temperatur abhängig, aber auch von der Art der genutzten Flüssigkeit. Entweder wird das Fouling mit der Flüssigkeit selbst -hier Wasser- eingetragen, z.B. wenn Brunnenwasser, Flusswasser oder Meer- wasser genutzt wird, wird automatisch Sand, Schlamm oder organisches Material, wie Muscheln und Algen eingetragen. Oder aber es ist ein Inhaltsstoff der Flüssigkeit, der haften bleibt, wie in den häufigsten Fällen Kalziumkarbonat oder Salze. Das Wasser wird meistens zu Heiz- oder Kühlzwecken eines Prozesses verwendet, so können die Stoffe ausfällen und sich an der Oberfläche oder Innenseite ablagern. Korrosion ist eine automatische Begleiterscheinung, weil Rost ein größeres Volumen als jeder Stahl selbst hat. Das sogenannte Biofouling entsteht in Wassersystemen, in welche organische Materialien von außen eingebracht werden, entweder über das Speisewasser oder von einer offenen Kühlturmseite. Unter geeigneten Bedingungen beginnt dieses organische Material im System zu wachsen, um dann allmählich sämtliche Leitungen, Ventile und Maschinen zu verstopfen. Auf dem oberen Bild ist ein mit Fouling überwachsener Rohrbündelwärmetauscher zu sehen. Der Wärmetauscher ist ein Teil aus einem Kühlsystem in einer Raffinerie. Dieses Kühlsystem wurde mit einer Reihe von chemischen Zusätzen behandelt, um dem Fouling, der Verkalkung und der Korrosion Herr zu werden. Der Wärmetauscherkopf ist zwei Jahre in Betrieb und es ist deutlich zu sehen, dass die chemische Behandlung nicht sehr geholfen hat.
Der MERUS Ring arbeitet gegen alle Hauptursachen eines Foulings, wie Verkalkung, Korrosion und Biofouling. Meistens ist es eine Kombination aus mehreren Gründen. Gegen vom Speisewasser eingetragenes Material, wie Sand, Muscheln oder Schlamm kann MERUS leider nichts machen. Hiergegen muss nach wie vor ein Filter eingesetzt werden. Wenn jedoch von vornherein weniger Kalkablagerungen und Korrosion im System sind, haben Sand oder Schlamm weniger Anhaftungsmöglichkeiten und werden in Fließrichtung mit der Flüssigkeit ausgespült. Hierfür finden Sie in unserem Beispielordner eine Reihe von erfolgreichen Anwendungen dokumentiert. Seit einigen Jahren wird MERUS nicht nur erfolgreich im Wasser, sondern auch im Erdöl gegen Fouling eingesetzt. Wie gut die Verbesserung ist, hängt jedoch letztlich von der Zusammensetzung des Erdöls ab. Mehr zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage www.merusoilandgas.com.