|
|
|
Korrosion in Kupferleitungen
![]() Kupferleitungen sind heutzutage in den meisten jüngeren Immobilien installiert. Auch Wärmetauscher können mit ganzen Kupferplatten ausgerüstet sein. Kupferleitungen galten bis noch vor einiger Zeit als das Nonplusultra als Wasserleitungsmaterial. Kupferleitungen haben den Vorteil, dass sie über glatte Innenoberflächen verfügen und so dem Kalk wesentlich weniger Angriffsfläche bieten, als zum Beispiel Eisenleitungen. Dadurch kommt es zu deutlich geringeren Inkrustationen. Idealerweise bildet sich auf der Rohrinnenseite ein dünner Film von Kalk der vor Korrosion schützt. Ist zu viel Kalk im Wasser, können sich auch Kupferleitungen im Laufe der Zeit mit Kalk zusetzen. Ist zu wenig Kalk im Wasser, handelt es sich also um ein weiches Wasser, bildet sich keine Schutzschicht, kommt es auch in Kupferleitungen zu Korrosion. Es bildet sich Kupferoxid. Bei Kupferoxid im Wasser, kommt es zu leicht grünlicher Verfärbung des Wassers, wenn es mit dem Sauerstoff aus der Luft reagiert und die Kalkablagerungen an Armaturen haben einen grünlichen Schimmer.
|



