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Braunes Wasser

       

In vielen vor allem aber in älteren Installationen wird als Rohrmaterial verzinkte Eisenleitungen genutzt. In diesen Leitungen kommt es immer wieder zu Korrosion, deren Symptome sich als braunes Wasser oder rostiges Wasser darstellen. Dies ist vor allem nach längeren Stillstandszeiten wie nach einem Urlaub oder auch einfach an selten genutzten Entnahmestellen wie in Gästebädern oder Gartenleitungen zu beobachten. Ist diese Braunverfärbung nach kurzer Zeit wieder verschwunden, handelt es sich unserer Meinung nach um kein generelles Problem sondern um eine oberflächliche Korrosion die durch die lange Stillstandzeit begünstigt wird. Die losen Rostpartikel werden dann bei der ersten Entnahmen von Wasser mit ausgespült und erschrecken nicht selten die Hausbesitzer. 
Ist diese Brauverfärbung aber nach einigen Litern abfließendes Wasser wieder verschwunden, besteht nach unserer Meinung kein aktueller Anlass sich Sorgen zu machen, oder gar zu investieren. 
Hält das braune Wasser aber länger an, oder kommt es zu Braunverfärbung schon nach wenigen Tagen Stillstand deutet das schon auf eine fortgeschrittene Korrosion in der Leitung hin. Ob wir Ihnen dann helfen können liegt hauptsächlich an der Ursache dieser Korrosion.

Kommt es durch den Eintrag edlerer Metalle von außen oder durch interne Verschleppungen durch Mischinstallationen (Kupfer oder Edelstahl vor verzinkten Leitungen) zu galvanischen Zellen kann auch Merus dieses Problem nicht lösen. 
Liegt die Ursache einfach in der Aggressivität des Wassers, liegen die Erfolgschancen bei nahezu 100%. Durch die Entnahme und Aufbewahrung von Wasserproben in klaren, gleich großen verschließbaren Flaschen oder Gläsern kann nach der Installation von Merus klar die Entwicklung ersehen werden. Das sollte auf jeden Fall für kaltes und heißes Wasser getrennt gemacht werden. Die Proben sollten an den gleichen Entnahmestellen und nach ähnlichen Stillstandszeiten entnommen werden. Stellt man diese Flaschen nun in chronologischer Reihenfolge auf, sieht man sehr deutlich in wieweit eine Verbesserung der Situation eintritt. Um noch eindeutigere Ergebnisse zu erhalten ist es empfehlenswert die Probenahme schon vor der Installation von Merus zu beginnen. 

Eine andere effiziente Möglichkeit ist es, ein weißes Waschbecken immer wieder bis zu einem bestimmten Level (z.B. bis zum Überlauf) mit Wasser zu füllen. Gegen den weißen Hintergrund lässt sich sehr gut feststellen wie braun verfärbt das Wasser ist. Mittels Photos kann man diese Verfärbungen dokumentieren, bei den Aufnahmen ist aber unbedingt auf ähnliche Lichtverhältnisse und Aufnahmewinkel zu achten. 
Auch können in regelmäßigen Abständen Wasserproben durch ein geeignetes Labor auf den Gesamteisengehalt hin untersucht werden. 

Durch diese Methoden können Sie sich während der kostenlosen Probezeit überzeugen, wie sich die Situation verbessert und ob sich eine Investition in einen Merus Ring lohnt.

 

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