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Kühlturm
Kühltürme sind nach den Wärmetauschern der wichtigste Einsatzbereich von Merus. Die Lösungen die Merus anbietet sind die Vermeidung von Kalkablagerungen, die Vermeidung von Korrosion, die Kontrolle der Mikrobiologie, wie z.B. Algen, Bakterien und Biofilm im Kühlkreislauf, sowie die Erhöhung des Abschlämmleitwertes, womit deutliche Einsparungen von Kühlwasser erreicht werden können.
Bei kompakten, kleineren und mittleren Kühlkreisläufen (bis ca.100m3/h) mit einem Kühlturm und nur wenigen angeschlossenen Wärmetauschern, genügt normalerweise ein Merusgerät im Kühlkreislauf um sowohl den Kühlturm als auch den Wärmetauscher zu kontrollieren.
Bei großen Kühltürmen, durch die oft zigtausende Kubikmeter Wasser pro Stunde fließen, muss das gesamte Kühlsystem betrachtet werden. Es reicht nicht aus nur den Kühlturm isoliert zu behandeln. Häufig sind
kilometerlange Leitungen mit sehr vielen Wärmetauschern angeschlossen und es muss das gesamte Kühlsystem entsprechend ausgerüstet werden.
Die Resultate bei normalen Einsatzbedingungen:
Kalkablagerungen
An allen Stellen an denen ein konstanter Wasserfluss herrscht, bildet sich kein Kalk mehr an den Oberflächen. Auf das manuelle Reinigen des Kühlturms kann gänzlich verzichtet werden.
Entstehender Kalkschlamm lagert sich am Boden ab und wird bei der Entschlämmung mit entfernt.
Korrosion
An allen Stellen an denen ein konstanter Wasserfluss herrscht, bildet sich keine neue Korrosion an den Oberflächen. Vorhandene Korrosion wird aufgelöst und ausgeschwemmt.
Auf die Zugabe von Antikorrosivchemikalien wie z.B. Phospaten kann ganz verzichtet werden. Der Nebeneffekt das Phosphat häufig für verstärkte organische Aktivitäten verantwortlich ist, entfällt.
Kontrolle der Mikrobiologie
In offenen Kühlsystemen bilden sich Algen und häufig auch Keime in großem Maß. Herkömmlich werden Biozide in das Kühlwasser dosiert um das mikrobiologische Wachstum einzudämmen. Merus macht den Einsatz von diesen Bioziden völlig überflüssig. Es bilden sich nur noch wenige Algen, die schnell absterben und sich am Boden sammeln und mit abgeschlämmt werden können. Eventuell vorhandener Biofilm in den Leitungssystemen wird über einen gewissen Zeitraum völlig abgebaut.
Einsparungen von Kühlwasser
Der Verbrauch von Kühlwasser wird durch drei Parameter bestimmt. Der Verdunstungsmenge,
der Qualität des Speisewasser und der Häufigkeit des Abschlämmens. Die ersten beiden Parameter kann Merus nicht beeinflussen, jedoch den Dritten: das Abschlämmen.
Merus erhöht die Löslichkeit von Salzen also auch Kalk im Wasser, dadurch ist das Wasser in der Lage wesentlich höhere Mengen an Salzen zu lösen, bevor sie ausfallen und kristallisieren. Konkret bedeutet das mit Merus kann mit höheren Konzentrationen von Salzen im Wasser gefahren werden, es muss daher weniger häufig abgeschlämmt werden und damit wird Wasser gespart. Typischer weise
liegen diese Einsparungen bei ca. 30%, in Einzelfällen bei entsprechend schlechtem Speisewasser können aber auch deutlich über 50% eingespart werden.
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