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| Warmwasserboiler Firma: VETERIN AG, Veterinärpharmarzeutische Industrie Ansprechpartner: Herr Charis Lazaridis Das Problem und die Folgeschäden In dem zentralen Warmwasserboiler wurden Rost- und Kalkprobleme, sowohl an den Innenwänden als auch an der Heizspirale festgestellt. Aufgrund der starken Kalkablagerungen hatte sich die Wärmeleistung der Heizspirale verringert. Darüber hinaus war zu befürchten, daß der Boiler aufgrund des Rostes, der sich an den Innenwänden gebildet hatte, früher oder später durchrosten und undicht werden würde. Gelegentlich wurde der Boiler mit chemischen und mechanischen Methoden gereinigt. Die Reinigung war einerseits zeitraubend und mühsam, andererseits entstand dem Unternehmen ein bedeutender Kostenaufwand. Welche Lösung angewandt wurde Es wurden zwei Merus®-Ringe, einer an der Kaltwasserzufuhr zum Boiler und einer am Warmwasserkreilsauf installiert. Der zweite Ring wurde installiert, um sicherzustellen, daß das warme Wasser, für den Fall, daß es während seines Umlaufs elektrische Felder passiert, bei jedem Durchlauf erneut durch die Einwirkung des Ringes aktiviert wird, um somit die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Wie die Wirksamkeit von Kundenseite geprüft wurde Die Ringe wurden an einem Dienstag installiert. Im Lauf der folgenden Arbeitswoche (bis Freitag), in der regelmäßig Warmwasser entnommen wurde, konnte nichts besonderes beobachtet werden. Während des Wochenendes erfolgte keine Entnahme und das Wasser blieb im Boiler und in den Rohren unbewegt. Am folgenden Montag floß für einige Zeit aus allen Hähnen und Duschen, an denen die Warmwasserversorgung geöffnet wurde, braunes Wasser. Im Laufe des Vormittags, mit zunehmendem Verbrauch, wurde das Wasser wieder klar. Der Kunde interpretierte das Ereignis wie folgt : Im Lauf der Arbeitswoche wurde der Wasserkreislauf, entsprechend dem Verbrauch, dank des Merus®-Rings gereinigt. Das Ergebnis war jedoch nicht erkennbar, weil Wasser in großen Mengen entnommen wurde, sodaß es sich kaum oder nicht verfärben konnte. Am Wochenende fand keine Wasserentnahme statt. In dieser Zeit hat sich sehr viel Rost in den Rohren und im Boiler gelöst, sodaß es am nächsten Arbeitstag zu einer deutlich erkennbaren Braunverfärbung des Wassers gekommen ist. Anzumerken bleibt, daß das Phänomen am darauffolgenden Wochenende nicht mehr auftrat. Diese Tatsache weist darauf hin, daß in einem Zeitraum von weniger als zwei Wochen die Reinigung vollständig abgeschlossen und der gesamte Warmwasserumlauf von dem Schutzfilm gesättigter vierwertiger Eisenoxide, welcher die weitere Oxydation verhindert, beschichtet wurde. |