In Deutschland gibt es eine Reihe alter Wasserkraftwerke, welche zum Teil mehr als hundert Jahre alt sind. Diese Wasserkraftwerke sind noch im Einsatz, obwohl sie den heutigen Leistungsstandards bei weitem nicht entsprechen.
Die Bilder zeigen eine aktuelle Anwendung in einem Wasserkraftwerk an einem kleinen Fluss, der Echaz. Dieses Wasserkraftwerk ist noch in Betrieb mit seinen alten ursprünglichen Einrichtungen, dient jedoch mehr Museums- zwecken, als der Produktion von benötigter Elektrizität. Die Echaz entspringt der "Schwäbischen Alb". Die Schwäbische Alb ist für Ihr kalkhaltiges Gestein bekannt, deshalb ist im Wasser der Echaz viel Kalziumkarbonat (CaCO3) gebunden. Dieses kleine Kraftwerk hat das Problem, dass sich der Kalk überall ablagert. Nicht nur die Rinne indem das Wasserrad sich dreht, sondern auch das Wasserrad selbst, ist nach einigen Wochen so stark verkrustet, dass die Leistung von Tag zu Tag rapide sinkt. Bis heute musste dieses Kraftwerk, besser gesagt, das Wasserrad von zwei Mann manuell gereinigt werden. Das ist sehr zeitaufwendig und muss sehr vorsichtig geschehen, um das alte Wasserrad nicht zu beschädigen. Weil das Wasserrad nicht zu demontieren ist, muss jedes Mal die Wasserrinne geleert werden. MERUS Ringe konnten hier nicht direkt installiert werden, es gibt keine Rohre. MERUS Ringe im Wasser zu installieren ist nicht möglich, da sie dann zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt sind und unmittelbar korrodieren würden. Eine korrodierte Oberfläche der MERUS Ringe beeinträchtigt die Funktion. Extra für solche Applikationen hat MERUS eine spezielle Ausrüstung entwickelt, die ein wenig an "Torpedos" erinnert. Diese Torpedos können mit bis zu fünf MERUS Ringen ausgestattet werden. Das Wasser durchströmt die Geräte und auch um die Geräte herum. So können die MERUS Ringe das Wasser, ohne mit ihm in Berührung zu kommen, mit Ihren MERUS Schwingungen beeinflussen.
Links sieht man sehr gut, dass in dieser Anwendung zwei "Torpedos" an einer Brücke über der Flussrinne befestigt wurden, als die Rinne, aufgrund von Servicearbeiten am Wasserrad, geleert war. MERUS erhofft sich, von dieser Versuchsreihe verwertbare Daten, um eine Einschätzung über die Behandlung von Applikationen in offenen Gewässern, im Vergleich zu den bewährten Installationen um die Leitungen, zu bekommen.