Der Kunde entschied aus wirtschaftlichen Gründen, Stadtwasser als Speisewasser für seine Boiler zu nutzen, um auf die hohen Kosten einer Wasseraufbereitung verzichten zu können. Weil sich speziell an der Spirale immer eine dicke Kalkschicht gebildet hat, musste der Dampfboiler jeden Sommer aufwendig chemisch gereinigt werden. Diese chemische Reinigung ist nicht nur aufwendig und teuer, sondern sie greift langfristig die Innenoberfläche der Maschinen an, dies führt dann zur Korrosion und damit zum Risiko der Undichtheit. Wenige Monate nach der chemischen Reinigung begann die Leistung des Dampfboilers jedoch immer wieder abzufallen. So brauchte es von Tag zu Tag länger, bis soviel Dampf produziert war, dass mit der Produktion begonnen werden konnte. Auch verringerte sich die erzeugte Menge an Dampf pro Stunde allmählich, dabei stieg aber der Energieverbrauch an, denn die „angebackenen“ Kalkschichten leiten einen hohen Prozentsatz der Wärmeenergie ab. Nur 1 mm Kalkschicht reduziert die Leistung des Dampfboilers um 11 % .
Die Lösung
Ungefähr drei Monate war die chemische Reinigung her, da wurde an der Speiseleitung ein MERUS Ring installiert. Zu diesem Zeitpunkt begannen sich die oben beschriebenen Probleme bereits wieder bemerkbar zu machen.
Die Überprüfung durch den Anwender
1. Am Anfang wurde beobachtet, dass das Wasser, welches austrat feine Kalkpartikel enthielt. Zuerst waren es viele. Es wurden dann aber immer weniger.
2. Die Leistung des Steamboilers stieg wieder an. Nicht die gesamte Dampfmenge war wieder hergestellt, aber die zubenötigte Menge am Tagesbeginn, die zum Produktonsstart benötigt wurde, war wieder schneller hergestellt.
3. Im folgenden Sommer wurde der Boiler wieder geöffnet und es war deutlich sichtbar, dass sich keine Kalkablagerungen mehr im Boiler befanden. Selbst die Ablagerungen, die schon vor der Installation von MERUS bestanden, waren gelöst. Das war das erste Mal, dass keine chemische Reingung stattfinden mußte.