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Kalkablagerungen in einem geschlossenen Kühlkreislauf

Anwender: Hengstenberg, Deutschland

Problembeschreibung und Folgen

Für das Verschliessen der Dosen wird konstant Kühlung benötigt. In dem Kühlwasser ist sehr viel Kalziumkarbonat gelöst. Dieses führt zu den bekannten Ablagerungen an den inneren Oberflächen, die dann isolierend wirken, also entsteht weniger Kühlung. Auch führt es zu Ablagerungen in den Leitungen, die den Wasserfluß einschränken. Um dieses Problem zu minimieren, wurde das Kühlwasser so häufig, als möglich getauscht, weil das die Kalziumkarbonatkonzentration im Kühlystem so niedrig als möglich hält. Denn wenn das Kalziumkarbonat ausfällt, beginnt es zu kristallisieren. Es wurden 90 m³ Frischwasser am Tag gewechselt. Ein Sensor misst den Leitwert. Je höher der Leitwert, desto größer die Kalziumkarbonatkonzentration. Daraufhin erfolgt ein Automatismus, der das Wasser tauscht.

Die Lösung

Es wurde ein MERUS Ring an der Speiseleitung des Kühlkreislaufes installiert. Die MERUS Technologie ist in der Lage, das Kalziumkarbonat im Wasser gelöst zu halten. So kann das System mit Wasser mit einer höheren Leitwert gefahren werden, ohne dass sich Ablagerungen bilden.

Die Überprüfung durch den Anwender

Schon kurze Zeit nach der MERUS Installation war sichtbar, dass die Ablagerungen regelrecht ausgespült waren. Der ganze weiche Schlamm hat sich am Boden des Tanks gesammelt. Weil er weich war konnte er einfach abgelassen werden.
Nach diesem Selbstreinigungsprozess wurde der Leitwertpunkt langsam Schritt für Schritt höher gesetzt und die Kühlleistung des Systems überprüft. Bis schließlich festgelegt werden konnte, dass das System insoweit stabil lief und kein weiterer Wasseraustausch mehr gemacht werden mußte.
Heute werden nur noch 8 m³ Frischwasser täglich zugegeben. Das ist die Wassermenge, die täglich verdunstet. Das bedeutet, es werden täglich circa 80 m3 Wasser gespart.

Kalk, der beim Blow Down ausgespült wirdKalk, der beim Blow Down ausgespült wird