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MERUS Ringe im Kühlkreislauf in einer Raffinerie im Nahen OstenDie Raffinerie produziert seit 1981 mehr als 100 KBD*. Das Kühlsystem besteht aus einer Kühlwasseraufbereitung mit zentralen Kühltürmen, einem Leitungsnetz von mehreren Kilometern mit fast 300 Wärmetauschern und verschiedenen Maschinen. Das Gesamtvolumen in Kreislauf beträgt rund 5.500 m³ Kühlwasser. Im Speisewasser sind 2.000 TDS**, im Blow Down*** ungefähr 5.000 TDS zu finden. Die Raffinerie stellt den Betrieb alle 3 Jahre ein, um die Wärmetauscher auf der Wasserseite zu kontrollieren. Die meisten der Wärmetauscher weisen sehr starke Ablagerungen, nicht nur an den Rohrbündeln, sondern auch am Mantel und sogar im Zufluss und Auslass, auf. Auch die Korrosion stellt ein großes Problem dar. Die Reinigungsprozedur ist immer dieselbe: ein Wärmetauscher nach dem anderen muss in seine Einzelteile zerlegt werden. Die Teile werden chemisch gereinigt und wieder zusammengesetzt. Dieser Aufwand ist zeit- und kostenintensiv. Der erste Versuch mit den MERUS Ringen wurde an einigen wenigen, aber kritischen Wärmetauschern gemacht. Die Wärmetauscher, die auch während der Produktion relativ einfach zu öffnen und zu kontrollieren sind. * KBD = Kilo Barrel à Day - Tausend Barrel pro Tag ** TDS = Total Dissolved Solids ***Blow Down = Abschlämmung der Wärmetauscher Die beiden oberen Bilder links zeigen, wie der Eingang der Rohrbündel im Wärmetauscher normalerweise aussieht. Neben Rost, Kalk und Schlamm finden sich auch Fremdstoffe, die über die offenen Kühltürme eingetragen wurden. Es wurde keine Reinigung, weder chemisch noch manuell vorgenommen. Die Wärmetauscher wurden nur geöffnet, um den Ist-Zustand zu fotografieren bevor MERUS Ringe installiert wurden.
Die beiden unteren Bilder links zeigen den Auslass sowie den Einlass von einer Leitung eines 6-Kammern-Wärmetauschers. Nach nur sechs Monaten Installation von MERUS Ringen sind die Oberflächen absolut sauber, keine Ablagerungen, keine Kalk, kein bisschen Korrosion. Der helle Schlamm, der auf dem rechten Bild zu sehen ist, wurde von der Opferanode verursacht.
Hier wurden zwei weitere Leitungs-abschnitte fotografiert. Vor dem MERUS Ring sind Ablagerungen zu sehen, hinter der MERUS Installation ist die Oberfläche sauber.
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Im Bogen wurde ein MERUS Ring installiert. Als Beweis wurden Bilder gemacht, einmal Upstream und einmal Downstream. MERUS arbeitet aber nur in Fließrichtung. Es ist sehr schön zu sehen: die unbehandelte Seite(=Upstream) hat immer noch Ablagerungen, während die Seite hinter dem MERUS Ring (=Downstream) ablagerungsfrei ist.
