Der MERUS Ring
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Pressemitteilung vom 05.08.2002

Wasser - ein logisches System zur Höchstleistung animiert

„Am Anfang stand die Idee. Aus der Idee wurden Verfahren, die es ermöglichten, Flüssigkeiten mit Hilfe ultrafeiner Schwingungen positiv zu beeinflussen.“ - Die MERUS GmbH in Sindelfingen startete 1996 in einem Marktsegment, das konventionell fest im Griff ist. Die Bekämpfung von Ablagerungen in Rohrleitungssystemen durch Chemie und die kostspielige Entwicklung von Hightech-Materialien sind volkswirtschaftliche Größen von enormer Tragweite. Industriebetriebe und Versorger reagieren zunehmend sensibel auf Produktionsausfälle, Investitionen für Instandhaltungen und Entsorgungskosten. MERUS setzt dem ein neues Denkmodell entgegen. Installationen des Unternehmens erzielen weltweit in der großtechnischen Anwendung beeindruckende Ergebnisse. Überall dort, wo Wasser zur Wärmeübertragung genutzt wird. Aber auch in verzweigten, trägen Kreisläufen mit großer Reichweite.

Die MERUS GmbH (lat. Rein, unverfälscht) wurde 1996 in Sindelfingen von einer handvoll Idealisten gegründet mit dem Ziel, in der Wasserbehandlung „ökologische Hightech-Produkte und -Verfahren“ zu entwickeln und zu vermarkten. Das bedeutet: „Bei minimalem Einsatz von Rohstoffen und Energie ein maximales Ergebnis für die Unternehmen und die Umwelt zu erzielen“.

Wie bei allen großen Entdeckungen ist die Vorstellungskraft die Mutter der wissenschaftlichen Theorie. Nach dem Prinzip „Trial and Error“ haben sich die Spezialisten der MERUS GmbH in den 90er Jahren in Laborversuchen Schritt für Schritt an das Thema herangetastet. Der Großteil der Erkenntnisse wurde auf empirischem Wege gewonnen. Denkmodelle, Effekte und Phänomene aus der Welt der Quantenphysik werfen immer noch mehr Fragen auf als Antworten. Wichtig ist das Ergebnis: „Flüssigkeiten können durch Schwingungen positiv beeinflusst werden!“

Die Tests zeigen, daß entsprechend programmierte Aluminiumringe – an zentraler Stelle im Wasserkreislauf angebracht - über Rost und Kalk hinaus Einflüsse auf Bakterien, Algen und Biofouling haben. Die Resultate aus den praktischen Anwendungen werden in Zusammenarbeit mit den Auftraggebern vor Ort als Versuchsreihen laufend dokumentiert und veröffentlicht.


Korrosion wird zum Problem

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Themas Wasserbehandlung stand Für MERUS immer außer Frage. Überall, wo Wasser im Umlauf ist, gibt es Rohrleitungen und Maschinen, die sich mit Kalk und Rost zusetzen. Sie müssen teuer und anhaltend mit umweltbelastenden Chemikalien und/oder von Hand sauber gehalten werden. In die Entwicklung von Substanzen und High-Tech-Materialien für Rohrleitungen werden Summen investiert, die dem Lebensmittel Wasser in jeder Betriebsbilanz einen enormen Wert zuweisen. Ganze Industriezweige leben davon, Symptome zu kurieren. Ein Phänomen unserer Zeit?

Rost setzt nicht nur Leitungen zu, sonder greift auch Metalloberflächen in Maschinen an. Die mit Informationen programmierten Aluminiumringe von MERUS geben Biosignale ans Wasser ab (molekulare Schwingungen im Bereich Interferenzen und Resonanzen). Durch Verschieben der Ladung transformieren MERUS-Installationen die molekulare Struktur von 2- und 3-wertigem Eisen. Rostpartikel werden gelöst und ausgeschwemmt. Es bildet sich eine Schutzschicht aus Hammerschlag.

Kalk wird erst zum Problem, wenn er ausfällt und sich ablagert. Seine Bindefähigkeit im Wasser nimmt (ab 30 Grad Celcius) mit steigenden Temperaturen kontinuierlich ab. Die Signale der MERUS-Installationen überlagern die Eigenschwingung von Kalk im Wasser. Die Schwebstoffe fallen erst bei sehr hohen Temperaturen aus. Das bedeutet im Regelfall: Der Kalk bleibt gelöst und wird mit dem Wasser ausgeschwemmt. Vorhandene Krusten werden abgebaut.

Das Wasser als Substanz wird von den Hightech-Geräten nicht verändert. Die von den programmierten Aluringen ausgesendeten Schwingungen bleiben im Wasser sehr lange erhalten und gehen nur verloren, wenn das Wasser mit elektrischen Feldern überlagert wird. Das animierte Wasser arbeitet überall dort, wo es fließt, ständig gegen Rost und Kalk. Viel wertvoller ist allerdings die Arbeit der MERUS-Ringe in stehenden und trägen Flüssigkeiten. Das behandelte Wasser behält selbst dann seine Eigenschaften, wenn es aus dem Kreislauf entnommen wird.


Wasser ein globales Thema

MERUS wirkt im industriellen Bereich nachhaltig überall dort, wo Wasser zur Wärmeübertragung genutzt wird. Sehr gute Erfahrungen gibt es in Temperaturbereichen bis weit über 100 Grad Celsius hinaus: In Rohrleitungssysteme, wasserführenden Maschinen, Dampferzeugern, Kühleinrichtungen- und Systeme. Hervorragende Ergebnisse wurden selbst in Wärmetauschern mit einer Kapazität von mehr als 1.000 Kubikmetern Durchflussleistung pro Stunde erzielt. Die Anlagen arbeiteten schon nach kurzer Zeit wieder effizient und somit kostengünstiger. Besonders deutlich wurde der Erfolg beim Zerlegen der Tauscher.

Die Deutschen Denker reagierten auf die schlüssige Methode zunächst skeptisch. “Wunderbar“, sagten die Griechen und bauten die hightech-Aluringe „Made in Germany“ in Kühlanlagen von Erdölraffinerien, in Feuerlöschnetze, Kläranlagen und Destillationsanlagen auf Containerschiffen ein. „Unsere ausländischen Partner müssen ihre Probleme möglichst günstig und langfristig lösen“, erklärt MERUS-Geschäftsführer Roland Dworschak, „vor Ort ist sehr viel Kompetenz vorhanden!“

75 Prozent aller MERUS-Installationen erfolgen im Ausland. Das exklusive Vertriebsnetz, das von der Zentrale in Sindelfingen aus organisiert wird, expandiert weltweit rasant. Jeder dritte Auftrag des jungen Unternehmens beruht auf Empfehlung. Jeder fünfte kommt übers Internet, in der Mehrzahl aus Ländern, die dazu gezwungen sind, sehr verantwortungsvoll mit ihren Ressourcen umzugehen.


Stärkster Partner ist dabei die MERUS Hellas. Was in Athen im März 2000 mit einer one-man-Show begann, beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter, die ihre Aufträge nach Prioritäten listen müssen. Jährliche Steigerungsraten von über 100 Prozent sind hier Realität. Korea ist einer der Märkte, die bei MERUS boomen. Das Unternehmen ist in der Ukraine auf höchster Ebene im Geschäft. Im Präsidentenpalast in Kiew läuft eine Testinstallation. In China und Japan wird mit Partnern verhandelt. Ägypten, Dubai und Katar sind Märkte, die von eigenen Partnern betreut werden. Russland, so weiß Dr. Claudia Nölting aus ihrer Erfahrung als unabhängige Sanierungsberaterin, investiert seit Jahrzehnten in die Entwicklung alternativer Verfahren der Wasserbehandlung.


Chemiefreie Lösungen sind zeitgemäß

„Nach Sauerstoff ist Wasser der wichtigste Lebensfaktor für Mensch und Tier“, ein Leitsatz, der in der Agenda 21 erstmals festgeschrieben wurde. „Wasser besitzt Erinnerungsvermögen und Selbstheilungskräfte, die bislang nicht wahrgenommen wurden“, ist in der Juli-Ausgabe 2001 des P.M. Magazins zu lesen und dort wissenschaftlich begründet. Wasser gehört im ungesättigten Zustand zu den aggressivsten Flüssigkeiten überhaupt. Es greift besonders stark Metalle an. Die Probleme in wasserführenden Systemen nehmen enorm zu. Die Schadensbilder beschäftigen die Versicherer. „Auch chemische Zusätze stoßen hier häufig an Grenzen“, erklärt Dr. Claudia Nölting, „hochgradige Korrosion wird auf diesem Wege nicht beseitigt, die Zusätze haben eine begrenzte Reichweite, der Einsatz ist immens teuer.“

Dr. Claudia Nölting vom Unternehmen TOPDIRECT in Bernau am Chiemsee hat sich mit ihrem Ingenieurbüro auf die Beratung in der Wasserbehandlung und Rohrsanierung spezialisiert. Das Thema „energetische Feldbehandlung von Wasser“ hat für sie oberste Priorität. Als unabhängige Partnerin im Immobilienbereich empfiehlt sie Verfahren, die risikofrei, gesundheitsverträglich und preisgünstig sind. Auf dem deutschen Markt gibt es für sie derzeit etwa ein Dutzend Anbieter, die für solche Lösungen in Frage kommen.


Ein Verfahren mit Dynamik

„Wasser ist ein besonders gut organisiertes und weit gediehenes System“, erklärt Dr. Claudia Nölting, „es ist in der Lage, jede Menge Belastungen zu schlucken. Sobald das System übersättigt ist, reagiert es sich in irgendeiner Form ab – über Korrosion, Kalkablagerungen oder mikrobielle Prozesse. Das System ist extrem anpassungsfähig. Selbst im Dunkeln, ohne die Möglichkeit der Energiebildung durch Photosynthese schaffen es Organismen, zu überleben. Sie beziehen ihre Energie aus dem Wasser“ .

Die Technologie der energetischen Feldbehandlung freilich steckt noch in den Kinderschuhen. Dr. Nölting: „Es gibt kaum wissenschaftliche Abhandlungen über das Wirkungsprinzip. Das Thema erscheint im Augenblick noch nicht förderungswürdig. Es wird eher auf exklusiver Ebene ausgehandelt. Dennoch entwickelt das Verfahren eine sehr große Dynamik. Es wird sich über die chemische Wasserbehandlung hinaus als die Zukunftstechnologie schlechthin durchsetzen“.


Die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten von MERUS-Installationen zeigt sich in den bisher in Deutschland mit Erfolg realisierten Projekten. Mehrere Hotelbetriebe mit bis zu 400 Betten, mit Sauna und Freizeitanlagen wurden ausgestattet. Erfolge gibt es auch im Kleinen: Blitzsaubere Gläser ohne Kalkrückstände. Der Verzicht auf teure und umweltbelastende Chemikalien in Spülstraßen und Waschmaschinen rechnen sich sofort.

In Neubrandenburg wurde eine Kläranlage ausgerüstet, die für 250 000 Personen ausgelegt ist. An der Ostsee wurde eine Großbäckerei mit 45 Filialen ausgestattet. In Regensburg hat MERUS vor vier Jahren sukzessive ein Krankenhaus mit 600 Betten mit Wasserbehandlern bestückt. Ein Spezialist für Glüh- und Härtetechnik in Unna ist MERUS-Kunde. Die Wasserumwandler arbeiten dort am Zulauf zum Kühlkreislauf für einen Glühofen mit Temperaturen von über 500 Grad Celsius. Spitzenlasten von 150 Kubikmeter Wasser pro Stunde, Kalk, Rost und Produktrückstände führten zu Problemen in einer Papierfabrik im Hohenlohischen.


Jede Installation ein Testlauf

Abseits deutscher Skepsis und Marktverflechtungen besteht die neue Technologie in Griechenland täglich einen Härtetest. „Wir haben weniger Wasserreserven als andere europäische Länder“, erklärt Themos Lykiardopoulos, Vertriebsleiter von MERUS Hellas. “Die Konzentration von fremden Partikel ist sehr hoch. Die Instandhaltungskosten von Leitungssystemen wiegen schwer.“ Welcher wirtschaftlich denkende Betrieb fragt nach dem „Warum“ wenn er mit dem „Wie“ nachweislich enorme Investitionen sparen kann! - „Die Griechen sind mit praktischen Erfolgen leichter zu beeindrucken“, erklärt Lykiardopoulos, „zumal die Testläufe kostenlos sind“.


Saubere Lösungen

Spannender kann Technik kaum sein: die Wasser- und Abwasserversorgungsgesellschaft (DEYA) der Griechischen Gemeinde Chrissoupolis investierte bis dato in ein Fass ohne Boden: Das Prinzip „aufgraben, Rohrleitung zerlegen, erneuern“ war ein widerkehrender Kreislauf, der enorme Summen verschlang. An einem der weitverzweigten Wasserstränge wurde probeweise ein 2-Zoll-Ring von MERUS installiert. Der Engpass war zuvor von DEYA lokalisiert worden. Drei Monate später wurde das Rohr vom Betreiber an der Engstelle geöffnet. Die Kalkablagerungen waren völlig verschwunden. Die spezifischen Schwingungen, die vom Ring an das Wasser weitergegeben werden, hatten die Flüssigkeit dazu veranlasst, den Kalk Schicht für Schicht aufzulösen und abzutragen.

Große Augen machten die Betreiber einer Textilfärberei und –Veredelung bei Athen. Das nahezu stehende Wasser im Feuerlöschnetz sorgte für auffallend viel Rost in den Leitungen. Schon wenige Tage nach der Installation hatte sich im Wasserbecken ein Niederschlag aus gelösten Partikeln abgesetzt. Die Betreiber waren nicht nur erstaunt über die braune Schicht im Becken sondern über die Tatsache, dass der Ring duzende von Metern entfernt installiert worden war.


Salz, Kalk und Schwebstoffe machen Meerwasser zu einer Flüssigkeit, die an Bord eines Frachters nur mit hohem Aufwand nutzbar gemacht werden kann: Über Verdunstungsanlagen. Die Ablagerungen sind dabei enorm. Chemische und manuelle Reinigung sind teuer und umweltbelastend. Die Kunden, internationale Reedereien, berichteten nach dem Testlauf: „Bei einem zuvor herkömmlich gereinigten Boiler konnte die tägliche Produktion von 28 auf 31 Tonnen gesteigert werden. Ein zweiter, zugesetzter Boiler, musste seither nicht wieder gereinigt werden.“ Die Intervalle lagen zuvor im zwei- bis Drei-Monats-Takt.

Jüngstes Projekt in Thessaloniki: Bei der Herstellung von Kunstdünger auf Phosphorbasis in einer Industrieplantage entstand Gips. Und das in solchen Mengen, dass innerhalb von einer Woche aus einem 4-Zoll-Rohr eine Leitung mit 1-Zoll-Durchmesser. Zur Reinigung waren monatlich rund 100 Kilo Salzsäure nötig. Diese sind inzwischen überflüssig.

Bei Coca-Cola in Thessaloniki bestand seit 15 Jahren ein wiederkehrendes Problem: Das Kühlsystem für die Gussformen von Kunststofflaschen musste alle zwei Wochen komplett von Rückständen befreit werden. Die verwendeten Chemikalien griffen die Formen an. Die gelösten Eisenpartikel lagerten sich an den Magnetventilen an und beeinträchtigten deren Funktion. Das Ringsystem von MERUS hält die Anlage seit einem Jahr sauber.


Das System begreifen

Die MERUS-Crew in Sindelfingen ist sich sicher: Die Behandlung des „worst case“ in der großtechnischen Anwendung lässt sich auch auf private Immobilien übertragen. Die Möglichkeiten, die das Hightech-Verfahren der Überlagerung von Schwingungsmustern in Wasser eröffnet, reichen weit über das hinaus, was heute möglich erscheint. Um die drängenden Aufgaben der Zukunft zu meistern, müssen wir lernen, Wasser als logisches, ausgeglichenes System zu begreifen, das Leben erhält.