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Wasserleitung schützen

Wasserleitungen sind heute in sehr vielen Variationen zu erhalten. In Immobilien und Anlagen älteren Datums sind hauptsächlich verzinkte Eisenleitungen eingebaut.

Diese Entwicklung beim Hausbau ging weiter über Kupferrohre, Edelstahlrohrleitungen, die vergleichsweise sehr teuer sind, bis zum Einsatz von Kunststoffleitungen. Der letzte Trend der Wasserleitungen sind Verbundwerkstoffe, bei denen ein metallischer Kern mit Kunststoff überzogen wird.

Im Installationshandwerk ist man darauf bedacht, die Installation einfacher zu gestalten um Zeit und Kosten zu sparen. Daher bieten sich Verbundwerkstoffe mit vorgefertigten Verbindungen an.

Je nach Nutzung und auch dem Budget stehen heute sehr viele Möglichkeiten für den Rohrleitungsbau zur Verfügung.

Man versucht metallische Wasserleitungen zu vermeiden, um mögliche Schäden durch Korrosion oder gar Lochfrass zu vermeiden. Auch werden glatte Oberflächen in Wasserleitungen wie sie Kunststoffe bieten bevorzugt, weil diese weniger anfällig für Kalkablagerungen sind.

Der Merus Ringe kommen in allen oben genannten Wasserleitungstypen zum Einsatz. Kalkbildung und Korrosion oder Rost sind die klassichen Anwendungsfelder von Merus.

Aber auch in Kunststoff-Wasserleitungen können sich bei entsprechenden Härtegraden des Wassers Kalkablagerungen bilden. Zunehmend werden wir hier mit sogenannten mikrobiologische Ablagerungen konfrontiert. Sogenannter Biofilm oder Biofouling kann in allen Arten von Wasserleitungen vorkommen.

Und diese Fälle scheinen mehr in Kunststoffleitungen, als in metallischen Leitungen aufzutreten. Das mag damit zusammenhängen dass metallische Leitungen wo zum Beispiel Kupferleitungen eine leichte Wirkung gegen den Aufbau von Biofilmen hat. Da sich organisches Material und Kupfer nicht vertragen.
Beispiele von Rohrleitungen in Sprinkleranlagen oder Leitungen in Kühlystemen finden Sie unter Beispiele.