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Eisenhaltiges Wasser

In vielen Wässern ist Eisen in gelöster Form enthalten. Bei großen Wasserversorgern wird dieses Eisen aus dem Wasser entfernt.

Bei privaten oder eigenen Brunnenanlagen oder kleineren Quellen ist das jedoch nicht der Fall. Dann kann es zu Braunverfärbung des Wassers kommen, wenn es mit Sauerstoff in Verbindung kommt.

Chemisch gesehen kommt Eisen in 2-wertiger oder in 3-wertiger Form im Wasser vor. Nur das 3-wertige Eisen verbindet sich mit dem Sauerstoff und oxidiert zu Rost.

Unter normalen Bedingungen verändert Merus das im Brunnenwasser gelöste Eisen derart, dass es bis zu einer Eisenkonzentration von ca. 5-10 mg/l nicht mehr mit dem Sauerstoff reagieren kann. Somit findet keine Braunverfärbung mehr statt.

Das Eisen ist immer noch im Wasser enthalten, es färbt sich nur nicht mehr braun. Auch in den Rohrleitungen abgelagertes Eisen wird ebenfalls angelöst und nach und nach aus dem Leitungssystem ausgeschwemmt. Verdunstet eisenhaltiges Wasser kann es trotzdem zu Braunverfärbungen kommen. Der Grund, das Eisen kann nicht mitverdunsten und bleibt zurück und reagiert dann nach gewisser Zeit mit dem Sauerstoff der Luft.

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