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Lochfrass in metallischen Leitungen

Wenn es in Leitungen aus Metall zur Korrosion kommt, ist im Laufe der Zeit damit zu rechnen, dass diese undicht werden. Das wird im Volksmund auch als „Lochfrass“ bezeichnet, obwohl das nicht richtig ist. Mancher Stahl ist anfälliger für Lochfrass-Korrosion als andere. Als Faustregel gilt, je unreiner ein Stahl, desto eher kann Lochfrass auftreten.

Meistens ist die Lochfrass-Korrosion das Ergebnis galvanischer Korrosion. Dieses entsteht, wenn zwei unterschiedliche Metalle und Wasser als Elektrolyt zusammen kommen. Dabei entstehen Ladungen – wie bei einer Batterie, es fließen Elektronen. Die Elektronen fließen vom unedleren Metall zum edleren Metall. Um eine Ursache für Lochfrass-Korrosion zu verhindern, sollte in einer Misch-Installation immer ein Stück Messing zwischen dem Eisen und dem Kupfer installiert werden.

Lochfrass Elektronenwanderung

 

Lochfrass –

Hintergrund

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Kommen Verunreinigungen, wie z.B. Eisenpartikel, von Außen in ein System aus Kupferrohr oder Edelstahl, bilden diese Eisenpartikel viele kleine galvanische Elemente mit dem Rohrmaterial. Die Korrosion beginnt unmittelbar. Dabei ist das Material des Rohres nicht wesentlich. Ob Kupfer, Aluminium, Edelstahl oder Eisen, entscheidend ist der Potentialunterschied zwischen Rohrmaterial zum fremden Partikel.

Wir zeigen hier in dem Bild links, eine technische detaillierte Version wie Korrosion und Lochfrass entsteht. Erklärungen zu jedem Bild und teilweise grafisch animiert.

Je nach Wasser und Qualität des Rohres verläuft dieser Prozess an bereits angegriffenen Stellen schneller ab, als in einem Rohr dessen Oberfläche noch intakt ist. Über die Zeit frisst sich der Lochfrass durch die Leitung. Diese wird undicht und ein Loch entsteht. Dieses Leitungsstück mit dem Loch muss entweder repariert oder ersetzt werden.

Der Schaden, der ensteht kann recht hoch sein. Das Rohr instand setzen, ist nicht das Problem. Sondern der Wasserschaden, der entstehen kann. Das austretende Wasser, dass sich in Wänden und Böden verteilt. Häufig ist die Suche nach der Stelle im Rohr, das den Lochfrass hat, äußerst mühsam und aufwendig.

Präventiv gegen Lochfrass

Der Merus Ring kann präventiv eingesetzt werden, um die Wahrscheinlichkeit das Lochfrass überhaupt ensteht, zu verringern. Oder im besten Fall zum Stoppen einer bestehenden akuten Lochfrass-Korrosion. Natürlich kann Merus nur Korrosion oder Lochfrass, der von Innen nach Außen stattfindet, beeinflussen. Zur Vermeidung der Korrosion an der Außenseite der Leitung ist Merus nicht geeignet.

Wir sind nicht hundertprozentig in der Lage, Lochfrass-Korrosion zu verhindern. Grund ist, dass bei einer Reaktion von unterschiedlichen Elementen starke chemische Kräfte wirken. Doch die Erfahrungen in durch Merus realisierten Projekten zeigen, dass die Häufigkeit der Leitungsschäden um mehr als 90 % zurückgegangen ist.

In einem besonders drastischen Fall, bei einem Kunden mit circa 100 Wohnobjekten, mussten zuvor alle drei bis vier Monate Leitungsschäden behoben werden. Nach der Installation von Merus vor 8 Jahren sind seither noch zwei Fälle aufgetreten.

Zusätzlich liegen Erfahrungen vor dass Merus in der Lage ist, die Korrosionsrate in Leitungen und Systemen deutlich zu reduzieren. Systeme mit einem Korrosionsabtrag von 10 MPY, stabilisieren sich auf Werte +/- 1 MPY. Wird die Gesamtkorrosion in einer Leitung oder einem System soweit gesenkt, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit auf Lochfrass dramatisch

Es ist in jedem Fall ratsam, in einer Immobilie einen Schmutzfilter oder Partikelfilter am Wassereingang zu installieren. So wird verhindert das Fremdpartikel von außen in die Wasserinstallation gelangen.

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