Abgaskühlanlage

Anwender: JSW Steel Limited, Indien

Jindal Steel Ltd. ist eines der modernsten und umweltfreundlichsten Stahlwerke in Indien. Es arbeitet mit den neuesten Technologien sowohl Upstream, als auch Downstream.

In einem Stahlwerk gibt es natürlich eine Vielzahl von Prozessen, bei denen Hitze reduziert werden muss. Im vorliegenden Fall muss Abgas gekühlt werden. Dazu wird Kühlwasser durch einen Kranz von Düsen in den Kamin gesprüht. Dadurch wird zum einen die Temperatur des Gases reduziert zum anderen Partikel aus dem Gas ausgewaschen.

Kalkablagerungen im System reduzieren nach und nach die Effizienz der Kühlung und beeinflussen Druck und Durchflussmenge. Regelmäßige Reinigungsintervalle müssen eingelegt werden. Das ist natürlich nur möglich, wenn dafür die komplette Produktion unterbrochen wird.

Die Temperatur des Gases erreicht mehrere hundert Grad, daher verdunstet ein großer Teil des Kühlwassers aus den Sprüh-Düsen direkt nachdem es auf das Gas trifft. Das verdunstende Wasser hinterlässt Kalk, sodass die Düsen stark verkalken und verstopfen.

Das theoretische Arbeitsvolumen dieses Kühlkreislaufs ist 380 m³/Std. Mit der Zeit haben sich auch hier so starke Kalkablagerungen gebildet, dass der Durchfluss auf circa 250 m³/Std. abgesunken ist. Damit funktioniert der Prozess nicht mehr effizient, und die geforderte Abgastemperatur kann nicht mehr erreicht werden.

Merus Ringe wurden sowohl am Speisewasser als auch vor den Pumpen installiert, mit dem Ziel, das Arbeitsvolumen und den Druck des Kühlwassers zu stabilisieren.

Das Ergebnis

Einige Tage nach der Installation der Merus Ringe, war eine Trendwende zu beobachten. Der Durchfluss stieg von deutlich von weniger als 300 m3/Std. auf mehr als 330 m3/Std.

Grund hierfür sind die geringeren Kalkablagerungen in den Leitungen und – was viel wichtiger ist – die saubereren Düsen in dem Kamin. So wie sich das Arbeitsvolumen stabilisierte, ist der Gegendruck der Pumpen gefallen und damit die elektrische Leistung der Pumpen geringer geworden.

Es ist zu erwarten, dass das Arbeitsvolumen seinen Ursprungswert mit der Zeit wieder erreicht.

Ein anderer sehr interessante Aspekt, die Staubpartikel im Gas sind ebenfalls stark reduziert worden. Von den Behörden ist ein Grenzwert von 5mg/m3 festgelegt. Diese Anlage war mit ihren Werten immer am Limit. Seit Merus Ringe installiert sind, ist der Staubpartikelwert akzeptabel und liegt deutlich unter dem gesetzlichen Limit.

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