Delta T – Temperaturdifferenz

In diesem Video über delta T zeigen wir die praktische Anwendung von Temperaturdifferenzen. Am Beispiel eines Kühlturms vergleichen wir die Temperatur der warmen Rücklaufleitung mit der kälteren Vorlaufleitung.

Der Begriff Delta T (ΔT) ist in der Wissenschaft die Differenz der Temperatur zwischen zwei Messpunkten. Die Temperatur unterscheidet sich entweder in der Zeit und/oder in der Position. Diese Messpunkte sind entweder räumlich von einander getrennt. Als Beispiel die Wasser Temperatur am Vorlauf und Rücklauf eines Kühlturms. Oder zu verschiedenen Zeiten ermittlet, also die Temperaturdifferenz zwischen morgens und abends oder an zwei verschiedenen Tagen.
Wir bei Merus verwenden Delta T zum Beispiel, um die Effizienz der Wärmeübertragung zu messen. Oder zur Überprüfung der Leistung einer Heizungsanlage oder eines Kühlsystems.

Δ, (Delta) ist der vierte Buchstabe des griechischen Alphabets. Wobei Δ das Symbol für den Großbuchstaben und δ für den Kleinbuchstaben ist. Das Δ wird auch als mathematisches Symbol verwendet. Δ beschreibt die "Differenz" einer beliebigen veränderlichen Größe. In einem Prozess ist ΔT ein Wert, der die Differenz zwischen zwei gemessenen Temperaturen angibt.

Die Differenztemperatur wird in Kelvin angegeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Wert in °Celsius oder in Fahrenheit gemessen wird. Daher können die Werte leicht verglichen werden. Die Einheiten werden in Kelvin(K) ausgedrückt, ohne ein Gradsymbol zu verwenden. In der Kelvinskala gibt es keine negativen Zahlen. Die niedrigste Temperatur ist 0 K

Delta T berechnet man mit folgender Formel: ΔT = T2 - T1

Wasserfluss in einem Rohrbündelwärmetauscher

Links ist die Zeichnung eines Rohrbündelwärmetauschers zu sehen. Das Kühlwasser, tritt bei Punkt B ein und bei Punkt D wärmer wieder aus. Und der zu kühlende Flüssigkeitsstrom, der bei Punkt C eintritt und bei Punkt A wieder austritt. Um ein brauchbares ΔT zu erhalten, sollte man die gleiche Flüssigkeit vergleichen. Die Eintrittstemperatur im Wärmetauscher bei B wäre T1. Und der Ausgang des Wärmetauschers, der bei D herauskommt, ist T2.

Das in den Tauscher eintretende Wasser wird auf dem Weg durch einen Wärmetauscher wärmer oder kälter. Diese Temperaturdifferenz ist dann das ΔT.
Werden T1 und T2 regelmäßig überwacht, kann man die Leistung der Heizung oder Kühlung am Delta T sehen. Die Überwachung dieser Temperatur über einen längeren Zeitraum gibt Aufschluss über den Grad der Verschmutzung im Wärmetauscher.

Wenn man alle 4 Temperaturen und 1 Durchfluss in einem Wärmetauscher kennt hat, kann man den Wärmeübertragungskoeffizienten berechnen.

 

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