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Korrosion in Kondensatleitung

Anwender: Hynix Semiconductor, Süd Korea

Bei der Herstellung von Mikrochips wird sehr viel Dampf für die einzelnen Prozesse benötigt. Dieser Dampf wird zentral in riesigen Boilern erzeugt, zu den einzelnen Werksteilen geleitet und dort verbraucht. Der Dampf kondensiert und wird in Kondensatleitungen zum Boiler zurückgeführt, um erneut zu Dampf verarbeitet zu werden.
Das Kondensatsystem bei Hynix ist mehrere Kilometer lang und begann zu korrodieren. Bei Messungen wurde im Kondensat eine mittlere Menge von Eisen von 2,5 ppm* festgestellt. Die internen Qualitätsnormen lassen aber nur maximal 0,1 ppm Eisen im Wasser zu.

Dadurch konnte das Kondensat von mehreren 100 m³ pro Tag, das bereits über einen sehr hohen Reinheitsgrad verfügt und auch eine Temperatur von 80°C aufweist, nicht mehr zur Speisung der Boiler genutzt und musste verworfen werden.

Das Ergebnis

Es wurden MERUS Ringe an verschiedenen strategischen Punkten im Kondensatsystem eingebaut. Während der Testphase wurden weitere Problemzonen erkannt und MERUS Ringe nachgerüstet.

Der Eisengehalt im Wasser wurde durch das kundeneigene Labor einmal die Woche kontrolliert. Die ersten Wochen, hat sich zuerst nicht viel verändert.

Doch dann hat die Wirkung der MERUS  Ringe eingesetzt und die Konzentration des Eisens ist stark gestiegen. Im Laufe einiger Monate ist der Eisengehalt ständig weniger geworden und hat sich im Mittel schließlich bei ca. 0,05 ppm stabilisiert.

Der Kunde kann das Kondensat jetzt wieder zur Dampferzeugung nutzen. Dadurch wird nicht nur das Wasser gespart, das nicht mehr verworfen werden muss, sondern auch die teure chemische Aufbereitung und die Energie zum Aufheizen von frischem Wasser.

 

* ppm = Teile auf eine Million Teilchen