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Lochfrass in metallischen Leitungen

Wenn es in Leitungen aus Metall zur Korrosion kommt, ist im Laufe der Zeit damit zu rechnen, dass diese undicht werden. Das wird im Volksmund auch als „Lochfraß“ bezeichnet, obwohl das eigentlich nicht ganz richtig ist.

Meistens ist die Lochfraßkorrosion das Ergebnis eines galvanischen Elements. Dieses entsteht, wenn zwei unterschiedlich Metalle und Wasser zusammen kommen. Dabei entsehen Ladungen  – wie bei einer Batterie. Um eine Ursache zu verhindern, sollte in einer Mischinstallation immer ein Stück Messing montiert werden, damit sich das Eisen und das Kupfer nicht direkt berühren.

Kommen Verunreinigungen, wie z.B. Eisenpartikel von Aussen in ein System aus Kupferrohr, bilden sich an der Oberfläche im Rohr viele kleine galvanische Elemente. Die Korrosion beginnt unmittelbar. Dabei ist das Material des Rohres nicht wesentlich, ob Kupfer, Edelstahl oder Eisen. Entscheidend ist der Potentialunterschied zwischen Rohrmaterial zum fremden Partikel.

Je nach Wasser und Qualität des Rohres verläuft dieser Prozess an bereits angegriffenen Stellen schneller ab als in einem intakten Rohr. So frisst sich der Lochfraß durch die Leitung, bis diese undicht wird und ein Loch entsteht. Diese Leitungsstück mit dem Loch muss entweder repariert oder ersetzt werden.

Der Schaden der ensteht kann recht hoch sein. Das Rohr instandsetzen ist nicht das Problem. sondern das austretended Wasser, dass sich im Mauerwerk verteilt.

Präventiv gegen Lochfrass

Der Merus Ring kann präventiv eingesetz werden zur Verringerung der Wahrscheinlichkeit das Lochfrass überhaupt ensteht. Oder zum Stoppen eines bestehenden akuten Lochfraßes. Natürlich nur Korrosion oder Lochfraß, der von Innen nach Außen stattfindet. Zur Vermeidung der Korrosion an der Außenseite der Leitung ist Merus nicht geeignet.

Wir sind nicht hundertprozentig in der Lage, Lochfraßkorrosion zu verhindern. Grund ist, dass bei einer Reaktion von unterschiedlichen Elementen starke chemische Kräfte wirken. Doch die Erfahrungen in durch Merus realisierten Projekten zeigen, dass die Häufigkeit der Rohrschäden um mehr als 90 % zurückgegangen ist.

In einem besonders drastischen Fall bei einem Kunden mit circa 100 Wohnobjekten mussten zuvor alle drei bis vier Wochen Rohrschäden behoben werden. Nach der Installation von Merus vor 8 Jahren sind seither noch zwei Fälle aufgetreten.

Zusätzlich liegen Erfahrungen vor dass Merus in der Lage ist, die Korrosionrate in Leitungen und Systemen deutlich zu reduzieren. Systeme mit einem Korrosionsabtrag von 10 MPY, stabilisieren sich auf Werte +/- 1 MPY. Wird die Gesamtkorrosion in einer Leitung oder einem System soweit gesenkt, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit auf Lochfraß dramatisch

Es ist in jedem Fall ratsam, in einer Immobilie einen Schmutzfilter am Wassereingang zu installieren, damit keine Fremdpartikel von außen in die Wasserinstallation kommen.

 

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