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Reduzierter Druck in der Wasserleitung

Ablagerungen in den Hauswasserleitungen können die Ursache für geringeren Durchfluss oder reduzierten Druck am Wasserhahn sein. Bei den Ablagerungen handelt es sich meist um Kalk, Rost, Schmutz von Außen oder eine Mischung aus all dem.

Besonders anfällig für zu geringen Wasserdruck sind Leitungen oder Leitungsabschnitte, die wenig oder eine Zeit lang gar nicht genutzt werden. Die Wasserleitung wird also nicht häufig genug gespült. Das hat zur Folge, das Korrosion eher stattfindet. Schwebstoffe im Wasser sich absetzen. Das beschleunigt das „Zuwachsen“ der Wasserleitung.

Sichere und schonende Abhilfe

Als erstes sollte man prüfen wie hoch der Wasserdruck am Eingang in das Haus ist. Also wieviel Druck der Versorger liefert. Im Keller ist in der Regel ein Druckminderer mit einer Anzeige. Da kann man sehen wieviel bar Wasserdruck anliegen. Der Druck aus dem öffentlichen Netz ist meist höher als im Haus benötigt wird. So wird der Druck auf 2,5 bar reduziert. Das ist ausreichend für ein normales Haus. Ein bar Druck entsprichen 10 Meter Wassersäule. Das bedeutet bei 2,5 bar Wasserdruck kann das Wasser 25 Meter hochsteigen. Befindet sich ein Filter hinter dem Druckminderer, benötigt man einen höheren Druck, da durch den Filter bis zu ein Bar verloren gehen kann. Der Filter sollte regelmäßig gespült oder getauscht werden. Ein zugesetzter Filter kann der Grund für zu geringen Wasserdruck am Wasserhahn sein.

Merus ist mit seinem Merus Ring in der Lage die Ursachen für schwachen, niedrigen Druck oder Durchfluss, wie Kalk oder Korrosion zuverlässig zu lösen.

In kleineren Einheiten reicht ein Merus Ring an der Hauptwasserleitung im Keller aus. Er bewirkt, dass sich Feststoffe im Wasser viel besser lösen. Durch diese höhere Löslichkeit werden die vorhandenen, festen Ablagerungen wieder im Wasser gelöst und nach und nach durch die Wasserhähne ausgespült.
Bei mittleren Einheiten empfehlen wir einen zweiten Merus Ring an den Rücklauf der Warmwasserzirkulation einzubauen.

In größeren und komplexen Wassersystemen, kommen Merus Ringe ebenfalls zum Einsatz. In solchen Systemen werden meist mehrere Merus Ringe an verschiedenen Stellen verbaut.

Wasserdruck erhöhen – Was kann ich tun?

Der Anwender sollte dieses entfernen der Ablagerungen unterstützen. Die betroffenen Leitungen sollten Sie direkt nach der Installation spülen. Und dann, am besten täglich, kurz Wasser mit größtmöglichem Druck entnehmen.

Drehen Sie warmes und kaltes Wasser kurz voll auf, dann werden beide Leitungen gespült. So wird der gelöste Kalk und Rost mit ausgespült.

In der ersten Zeit, kann bei Eisenleitungen auch braunes Wasser kommen. Das ist ein sicheres Zeichen, dass die Rohre wieder frei werden. Diese Braunverfärbungen sollten nach einiger Zeit wieder aufhören und das Wasser klar fließen. Bei normalen Verlauf wird der Druck langsam wieder steigen. Wie lange es tatsächlich dauert bis die Leitungen wieder ganz frei sind, ist schwer zu beurteilen. Das hängt auch von den Leitungen selbst ab und der Regelmäßigkeit des Spülens ab.

Eine gute Möglichkeit den Erfolg zu prüfen, ist das Volumen-Messverfahren. Oder wenn man eingerichtet ist auch die Druckdifferenz. Sie füllen ein Gefäß mit Wasser und stoppen die benötigte Zeit. Am besten vor oder gleich nach der Merus Installation. Und danach wöchentlich wiederholen. Wird die Leitung gereinigt und dadurch wieder frei, wird das Gefäss schneller voll.
Es kommt manchmal auch vor, dass sich größere Partikel lösen. Das können Sie prüfen. Entfernen Sie den Perlator am Wasserhahn und entfernen Sie die gelösten Partikel.

In manchen Fällen sind technische Gründe für den reduzierten Druck aus der Wasserleitung verantwortlich. Wenn Ihre Pumpen kaputt oder Ventile defekt sind, können wir natürlich nicht helfen.

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