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Reihe: Empirisch belegen – Die Suche nach dem „Warum?“

26. Juli 2019

Die letzten beiden Blogbeiträge greifen unsere Gedanken zum Thema "Beweise" auf. Es geht bei uns häufig darum, wie wir unsere Technologie belegen können, um Skepsis abzubauen. Wir haben uns dazu entschieden, offen damit umzugehen, sämtliche Zweifel zuzulassen und dann durch gute Ergebnisse zu überzeugen. Wir bringen den "Beweis" für die Wirkung unserer Technologie also individuell vor Ort bei Ihnen oder anderen Kunden.
Die Devise heißt: auch wenn ich nicht verstehe, wie etwas funktioniert, kann ich dennoch vom Ergebnis überzeugt sein.

Blog-Reihe: Bisher nicht bewiesene Phänomene

Ich bin mir sicher, dass jeder von uns einen Gegenstand oder ein Gerät verwendet, dessen Funktionsweise er nicht in Gänze versteht. Für die einen ist es das Auto, für die Anderen das Internet, der Fernseher oder der Strom aus der Steckdose.
Mit diesem Gedanken möchte ich eine neue Blog-Reihe starten, die drei Phänomene aufgreift, die wir im Allgemeinen als gegeben akzeptieren. Wir hinterfragen sie nicht weiter, obwohl wir nicht verstehen, weshalb sie funktionieren oder wir sie nicht beweisen können. Lediglich Tests in der Wirklichkeit, also Empirie liefern immer wieder gleiche Ergebnisse und damit Belege. Das heißt - die Forschung hinterfragt diese Phänomene sehr wohl, ich persönlich jedoch weniger.

Was ist eigentlich eine Theorie?

Ganz bildlich gesprochen nimmt man alles, was man weiß, und versucht daraus gewissen Gesetzmäßigkeiten abzuleiten. Am Anfang steht also die Erkenntnis, dass ein bestimmtes Verhalten oder ein bestimmter Zustand immer die gleiche Reaktion hervorruft. Im zweiten Schritt wird versucht zu erklären, warum der beobachtete Zusammenhang besteht. Es wird also der Ursache auf den Grund gegangen.
Gelegentlich ist es sinnvoll die Erkenntnisse als Bild darzustellen, sodass mehr Menschen sich vorstellen können, worum es geht. Ein Beispiel ist das Bohrsche Atommodell bei dem man Atomkern und Elektronen verschiedener Stoffe abbildet. Aber auch beispielsweise zur Erklärung von Licht, Strom und Magnetismus wurden solche Bilder oder Modelle erstellt. Grob gesagt bilden diese Modelle gemeinsam mit den daraus abgeleiteten Gesetzmäßigkeiten eine Theorie.

Kommen neue Erkenntnisse hinzu, können Theorien verändert, ausgeweitet oder eingeschränkt werden. Gelegentlich werden sie auch von einer ganz neuen Theorie abgelöst, man spricht dann von einem Paradigmenwechsel.

Wozu brauchen wir Theorien?

Unser tägliches Leben, die Natur und deren Vorgänge bringen täglich neue Fälle zu Tage. Jeden Vorgang wissenschaftlich zu prüfen ist nicht möglich. Theorien und Modelle dienen also dazu, dass man auch neue Fallbeispiele einordnen und schnell verstehen kann. Wir versuchen also die Logik hinter einem Vorgang zu verstehen und so Erklärungen für jeden weiteren Fall abzuleiten.

Was hat das mit Merus zu tun?

Wenn wir erklären, wie unsere Wasseraufbereitung wirkt, greifen wir auf ein Schwingungs-Modell zurück. All unsere Ergebnisse können auf atomarer oder Molekül-Basis mit deren Schwingungen erklärt werden. Indem wir diese Logik begriffen haben, ist es uns möglich, verschiedene Kunden mit verschiedenen Anwendungen zu beraten.

Im Klartext heißt das: Wir installieren einen Merus Ring, beobachten den Effekt im Wassersystem und prüfen so unsere Theorie.

Gestützt wird unsere Theorie durch jede einzelne Installation, die wir in den vergangenen 25 Jahren untersucht haben. Wir belegen damit die Hypothese, dass unser Merus Ring gegen Ablagerungen, Korrosion und Biofouling wirkt. Wir widerlegen gleichzeitig die Annahme, dass die Technologie nicht funktioniert. Das heißt, selbst wenn unsere Technologie zum Teil ein Betriebsgeheimnis und zum Teil unerforscht ist, die Ergebnisse belegen die Wirkung.

Schlagworte: Empirie FAQ KleinaberFein Philosophie

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