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42. BImSchV – Legionellen in Kühltürmen

Seit die 42. Verordnung des Bundesimmissionsschutzgesetz am 19. August 2017 in Kraft getreten ist, müssen Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheidern, ihr Kühlwasser regelmäßig auf mikrobiologische Verunreinigungen untersuchen lassen.

VerdunstungskühlerDiese Verordnung ist erlassen worden, weil es in Deutschland einige Fälle gab, wo Menschen mit Legionellen infiziert wurden. Die Behörden haben  festgestellt, das diese Bakterien aus Kühltürmen stammen. Legionellen sind aerobe Bakterien und können durch Wassertropfen übertragen werden.
Bei gewissen Wetterlagen steigen die Verdunstungsschwaden nicht nach oben, sondern sind in bodennähe geblieben. So haben sich Menschen mit Legionellen infiziert. Um solche Infektionen zukünftig zu vermeiden ist diese Verordnung erlassen worden.

Grenzwerte 42. BImSchV

Die gesamte Verordnung findet man an mehreren Stellen im Internet. Hier eine Zusammenfassung aus unserer Sicht.
In der Verordnung werden die Beschaffenheit der Anlagen definiert, wie solche Anlagen betrieben werden sollten und vor allem wie und was geprüft werden soll. Es sollen alle 14 Tage eigene Prüfungen vorgenommen werden. Alle 3 Monate muss eine zertifiziertes Prüflabor diese Untersuchung durchführen. Erst wenn die gemessenen Keimzahlen über einen längeren Zeitraum, auf niedrigem Niveau stabilisiert haben, muss weniger häufig geprüft werden.
In einer Verdunstungskühlanlage sind die Grenzwerte 100, 1.000 und 10.000 KBE/100ml. Werden die Grenzwerte der jeweiligen Stufe, also die Keimzahlen überschritten, sind gestuft Maßnahmen zu ergreifen. Bei überschreiten der höchsten Stufe 3 >10.000 KBE, müssen Stoßspülungen mit Biozid durchgeführt werden. Dabei wird teilweise der ganze Kühlkreislauf geflutet. Vor allem bei großen Kühlanlagen, kann das recht kostspielig werden.

Das Problem alle Legionellen zu erreichen

Egal ob in einem Trinkwassersystem eines Krankenhauses oder im Kühlkreislauf eines Industriebetriebs, das Hauptproblem jeder Maßnahme ist es immer, alle Keime zu „erwischen“.
Biofilme sind die Brutstätten von Keimen. Gelingt es also nicht, bei der Stoßspülung, allen Biofilm abzutöten, werden die Bakterien in kurzer Zeit wieder wachsen, und der Zyklus beginnt von vorn. Wie schon an anderer Stelle beschrieben, Biozide können nur Bakterien mit denen sie in Kontakt kommen beieinflussen. Das selbe gilt für eine Hitzesanierung oder UV Anlagen.
Sitzt eine Bakterie, gut geschützt in einer Schicht Biofilm in einer nicht durchströmten Leitung, werden weder Wärme noch Chemikalien bis zur Bakterie vordringen. Geschweige denn UV-Licht.

Merus arbeitet auch in toten Leitungen

Die Merus Technologie erreicht auch Toträume in Leitungen oder Maschinen. Und ist dadurch in der Lage diese nichtdurchströmten Leitungsteile von Biofilm zu befreien, ohne diese öffnen zu müssen. Der Grund hierfür ist, die Merus Schwingungen bewegen sich im Wasser viel schneller, als das Wasser selbst. So laufen die Schwingungen auch in Leitungsteile die nicht durchströmt sind und minmieren dabei den Biofilm. Ist der Biofilm verschwunden, haben die Bakterien keine Brutstätte mehr und Kolonien sterben aus.
So ist Merus in der Lage die Keimzahlen in Kühlwasser deutlich zu reduzieren und meist unter die geforderten Grenzwerte zu bringen.
Sind die Keimzahlen konstant unter dem Grenzwert der untersten Stufe, also weniger als 100 KBE/100ml, kann auch die Frequenz der Untersuchungen reduziert werden.

Viele Kunden verzichten dann auf dein Einsatz von Bioziden oder thermischen Maßnahmen. So können Betreiber von Kühlanalgen beträchtliche Einsparungen erzielen.

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