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Legionellen im Pflegeheim

Anwender: Seniorenresidenz in München

Das Seniorenheim wurde in den siebziger Jahren erbaut und besteht heute aus drei Bauabschnitten mit fast 300 Wohnungen. Bei einer gesetzlich vorgeschriebenen Routinekontrolle stellte das Gesundheitsamt München eine stark erhöhte Konzentration von Legionellen fest.

Daraufhin wurde der Betrieb der sanitären Einrichtungen des Seniorenheims eingestellt. In der Vergangenheit sollte dasselbe Problem mehrmals durch Hitzesanierungen behoben werden, jedoch ohne großen Erfolg. Denn schon nach kurzer Zeit stieg die Legionellenkontamination wieder an.

Bei der Hitzesanierung handelt es sich um eine kosten- und zeitaufwendige Lösung, die oft aber nicht sehr nachhaltig ist. Die Kosten für eine erneute Hitzesanierung lagen insgesamt bei mehreren 10.000 Euro.

Auf dem Bild links sind Legionellen in einer Petrischale dargestellt.

Das Ergebnis

Zuerst wurden Merus Ringe nur an den jeweiligen Hauptwasserleitungen der drei Bauabschnitte und den Rückläufen der Heißwassertanks installiert. Nach den ersten erfolgreichen Ergebnissen, die jedoch nicht ausreichten um die Behörden zufrieden zustellen, wurden noch einige weitere kritische Leitungsabschnitte, mit Merus Ringen ausgerüstet.

Vorher – Nachher

Kurz nach der Installation sanken die KBE-Werte um circa 80 %. Nach weiteren drei Monaten sanken die Zahlen weit unter 5.000 KBE/l, mit der Ausnahme von einem weniger genutzten Trakt, in welchem leichte Erhöhungen gegenüber der ersten Messung festzustellen waren. Hier wurden dann MERUS Ringe nachgerüstet.

Nach einem Jahr war auch dieser Trakt unter den geforderten 1.000 KBE/l, wohingegen die anderen Bereiche diesen Wert schon nach sechs Monaten erreichten. Dieses Haus gilt heute als legionellenfrei und ist nicht mehr auf der Watchlist des Gesundheitsamtes.

Gerne legen wir Ihnen auf Anfrage Messergebnisse vor.
Bis heute, mehr als 10 Jahre nach der ersten Installation, ist das Haus frei von Legionellen.

Beispiele aus der Praxis

Legionellen im Wasser