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Legionellen im Wasser

Im Trinkwasser sind eigentlich keine Bakterien vorhanden. Dafür sorgt der Wasserversorger, der dieses zumindest in Deutschland auch sehr streng überwacht und ständig kontrolliert.

Nur bei Störungen oder Problemen hört man aus der Presse von bakteriellen Verunreinigungen des Wassers. In Warmwasserspeichern, die heute aus Energiespar-Gründen häufig mit niedrigen Temperaturen betrieben werden, können Bakterien (z.B. Legionellen) auftreten.
Einmal im System sind diese nur sehr schwer zu bekämpfen. Legionellen sitzen häufig auch in den Inkrustationen der Leitungen, die dann einen gewissen Schutz z.B. bei der Hitzesanierung bilden.

Legionellen werden meist mit thermischer Behandlung, UV-Bestrahlung oder Zugabe von Chemikalien bekämpft. Bei der thermischen Behandlung wird das Wasser entweder ständig auf einer hohen Temperatur gehalten, damit die Legionellen absterben, oder das Warmwassersystem wird in gewissen Abständen erhitzt, um die Bakterien zu töten. Beides ist sehr aufwendig und teuer.

So muss sichergestellt werden, dass während einer Sanierung kein Wasser entnommen wird, weil sonst die Gefahr von Verbrennungen besteht. Bei der Behandlung mit UV-Licht werden die Bakterien die durch dieses Licht hindurchfließen zuverlässig abgetötet.

Die Schwierigkeit ist aber, alles Wasser im System zu zirkulieren. In komplexen Wassersystemen gibt es häufig sogenannte Dead legs*, in denen Wasser sehr lange steht. An diesen Stellen können Bakterien ungehindert wachsen und werden dann auch in das System abgegeben.

Ohne Chemie gegen Legionellen

Merus hat für die Behandlung von derartigen mikrobiologischen Problemen spezielle Geräte entwickelt. Es werden hier sehr gute Resultate mit Legionellen und anderen Bakterien erzielt. Die Keimzahlen werden in den ersten Wochen sehr stark in der Regel um mehr als 80% reduziert, danach geht der Abbau etwas langsamer vonstatten. Je nach Komplexität der Anlage kann der Abbau mehrere Monate dauern.

Achtung: es ist hier hier unter allen Umständen eine Testphase zu vereinbaren, in der das Wasser auf jeden Fall über einen längeren Zeitraum von einem unabhängigen Labor untersucht werden muss, um zu prüfen, ob die Bakterien im Wasser weniger geworden sind. Bevor eine Aussage über die Wirksamkeit getroffen werden kann.

Es kommen zwei Eigenschaften von Merus besonders zum Tragen. Zum einen werden Wirkschwingungen abgegeben, die direkt die Bakterien beeinflussen und deren Wachstum reduzieren. Zum anderen wird durch den zusätzlichen Abbau von Inkrustationen in den Leitungen der Lebensraum der Bakterien zerstört.

Die Tatsache, dass Merus auch in stehendem Wasser arbeitet, also wenn gar kein oder nur sehr wenig Wasser fließt und die Tatsache, dass sich die Schwingungen im Wasser in Fließrichtung verbreiten, ist hier ein sehr großer Vorteil. Damit werden auch die so genannten Dead legs* von den Schwingungen erfasst, somit auch an diesen Stellen die Bakterien beeinflusst.

Merus liefert hier Lösungen, keine einzelnen Geräte. Das heißt, wir garantieren vertraglich, dass in dem Wassersystem nach der vereinbarten Zeit, die Keimzahlen unter den vertraglich vereinbarten Grenzwerten liegen. In den meisten Objekten sind das dann weniger, als die von den Behörden vorgeschriebenen kleiner 100 KBE/100 ml bei 22°C.

Achtung: wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass diese Resultate nur mit speziellen Merus BIO Ringen, die über spezifische Schwingungen verfügen, erzielt werden können. Ein Merus Ring Standard wird diese Ergebnisse nicht erbringen können.

Achtung: wir weisen darauf hin, dass Merus nicht in der Lage ist, eventuelle Keime im Wasser unmittelbar abzutöten und damit wieder Trinkwasserqualität herzustellen. Um dies zu erreichen, müssen Filter oder ähnliche geeignete Maßnahmen eingesetzt werden.

Für eine typisches Anwendungsbeispiel, können Sie die Beschreibung der Seniorenresidenz anschauen.

 

* Dead legs, aus dem englischen, für nicht durchströmter Teil einer Leitung, z.B. einer Stichleitung, die zu einem Ventil führt, das selten oder nie geöffnet wird.