Korrosion Feuerlöschanlage gestoppt – Rost ausgespült

Was ist eine Feuerlöschanlage

In diesem Artikel beschränken wir uns auf wassergefüllte Feuerlöschanlagen. Es gibt Systeme, die Gas wie Halon oder andere Mittel zur Unterdrückung des Feuers verwenden. Merus ist ein Wasseraufbereitungsunternehmen und befasst sich mit Korrosion in wasserbasierten Systemen.

Ein Feuerlöschsystem deckt in der Regel ein ganzes Gebiet ab. Sei es eine Fabrik, ein Einkaufszentrum oder sogar eine ganze Stadt. Je nach Größe der Brandbekämpfungsanlage gibt es eine oder mehrere Feuerlöschzentralen, von denen jede eine eigene Versorgungsleitung hat, die in die Anlage führt. Oft haben diese Zentren auch einen oder mehrere große Wassertanks als Puffer installiert. So wird sichergestellt, dass von Anfang an genügend Wasser zur Brandbekämpfung vorhanden ist. Neben den Tanks befinden sich leistungsstarke Hochdruckpumpen, um bei Bedarf ausreichend Löschwasser bereitstellen zu können.
Von diesen zentralen Punkten aus verteilen Rohre das Wasser in Stichleitungen zu den Feuerlöschgeräten in den betroffenen Bereichen. In einem Büro- oder Wohngebäude führen die Leitungen zur Sprinkleranlage. In Fabriken zu den Sprinkleranlagen, auf Schiffen oder Offshore-Plattformen zu den Löschkanonen. Oder einfach zu den Hydranten auf der Straße, wie auf dem Foto oben zu sehen. Die Feuerwehrleute können ihre Schläuche an solche Hydranten anschließen, um im Brandfall genügend Wasser zu haben.

In Raffinerien, Chemiewerken oder Offshore-Plattformen ist die Brandgefahr höher. Das Gleiche gilt für die Bemühungen, ein perfekt funktionierendes Feuerlöschsystem zu gewährleisten.

Korrosion in Feuerlöschanlagen

Bei den so genannten Nasssystemen, zu denen die meisten großen Feuerlöschanlagen gehören, steht das Wasser in den Leitungen immer unter Druck. Der Grund dafür ist, dass im Falle eines Brandes sofort ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Da das Wasser jedoch die meiste Zeit nicht in Bewegung ist, ist dieses System anfällig für Korrosion.
Wenn bei Wartungsarbeiten einige Ventile geöffnet und Leitungen gespült werden, kommt das Wasser oft dunkelbraun heraus. Der Grund dafür ist der lose Rost an den Rohrwänden, der mitgerissen wird und das Wasser braun färbt – ein starkes Indiz für Korrosion in den Rohren.
Je höher der Korrosionsgrad ist, desto größer ist die Gefahr, dass im Brandfall der gelöste Rost die Sprühdüsen der Anlage verstopft und verhindert, dass ausreichend Wasser fließt. Ergo wird das Feuer nicht schnell genug oder gar nicht gelöscht.

Merus Ring als Versuch an einer Feuerlöschanlage

In der Regel wird an jeder Zuleitung zum Feuerlöschsystem mindestens ein Merus-Ring installiert. Dies können sehr lange Versorgungsleitungen von über 20″ oder mehr sein. Wir installieren sie vor dem Absperrventil, den Tanks und den Pumpen. Ein solches Rohrsystem ist nie absolut wasserdicht. Das heißt, es wird immer etwas Wasser aus dem System austreten. Um dies auszugleichen, sind kleine Pumpen im System verteilt. Diese halten den Druck auf dem Auslegungsdruck, z. B. durch ein 1-Zoll-Rohr.

Ziel eines solchen Tests ist es, die vorhandene Korrosion zu entfernen und das System durch Ausspülen des Rosts vor weiterer Korrosion zu schützen.
Der typische Verlauf nach einer Installation.
Unmittelbar nach der Installation wurde eine Probe an einem Absperrventil entnommen, das so weit wie möglich vom Einlass entfernt war. Dies geschah bei langsamer Geschwindigkeit, so dass das Wasser weitgehend klar war.
Einige Tage später wurde an der gleichen Stelle und unter den gleichen Bedingungen eine zweite Probe entnommen. Diesmal war das Wasser dunkelbraun. Schon nach kurzer Zeit war eine dünne Schicht rostiger Partikel im Probenbehälter sichtbar. Der Kunde konnte kaum glauben, wie viel Rost sich in dem System befand und wie ein Aluminiumring ein paar hundert Meter flussaufwärts den gesamten Rost in dieser kurzen Zeit auflösen konnte.

Das System wurde gereinigt, indem an mehreren Stellen im System Wasser gespült wurde, bis es sauber war. Dies wurde viermal wiederholt, bis kein braunes Wasser mehr herauskam.

Wir haben dies seitdem viele Male gemacht. Es hat sich gezeigt, dass dieser Test eine der erstaunlichsten und schnellsten Möglichkeiten ist, dem Kunden zu zeigen, wie effizient die Merus-Technologie funktioniert.

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