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Frischwassergenerator auf Schiffen – frei von Ablagerungen

Kunde: Hapag Lloyd, Hamburg

fouled heat exchanger plate on a fresh water generator

Hapag Lloyd mit Sitz in Hamburg, ist eine der größten Containerschiff-Reedereien. Es werden über 100 Schiffe betrieben. Die
Tokyo Express ist ein modernes Containerschiff mit beinahe 300 Meter Länge und einer Kapazität von 4890 TEU (twenty foot equivalent unit).

Green Shipping wird immer wichtiger. Die IMO erlässt immer strengere Vorschriften. Daher wird viel neue Umwelt-Technologie eingesetzt. All diese Bemühung zielen darauf ab, den Einfluß auf die Umwelt zu minimieren. Der Einsatz von Chemikalien, um Maschinen zu reinigen oder zu betreiben, wird wegen der Umwelt kritisch gesehen. So versucht Hapag Lloyd, wie viele andere Reedereien auch, durch den Einsatz moderner Technologien den Einfluß ihrer Schiffe auf die Umwelt zu reduzieren.

Das Problem: verkalkte Wärmetauscherplatten

Auf allen Schiffen, die nicht nur entlang der Küste fahren, muss Trinkwasser an Bord des Schiffes aus Meerwasser hergestellt werden. Im aktuellen Fall ist das ein Alfa Laval Frischwassergenerator mit einer Kapazität von 25m³ pro Tag. Trotz der chemischen Behandlung des Meerwassers, ist die produzierte Menge Frischwasser konstant weniger geworden. Ist die Produktion unter einen bestimmten Wert gefallen, musste der Generator auseinander gebaut und gereinigt werden. Das Reinigen erfolgte manuell und unter Einsatz von Chemikalien. Die Arbeit musste erledigt werden, kein Wasser wurde  produziert, die Dichtungen mussten jedesmal getauscht werden. Das alles hat Kosten verursacht.
Die ersten beiden Bilder zeigen, wie die Platten nach wenigen Monaten ausgeschaut haben.

 

Die Lösung: Wärmetauscherpaltten 8 Monate später

Die Tokio Express hat, wie die meisten Frachtschiffe, nur einen Generator an Bord. Der Merus Ring wurde auf der gemeinsamen Zuleitung installiert. So konnnte beide Seiten des Frischwasser Generators mit nur einem Ring versorgt werden. Beide Seiten heißt, sowohl die Kondensor-  als auch die Verdampferseite.
Um die Leistungsfähigkeit von Merus zu testen, wurden die Wärmetauscherplatten nach dem fotografieren nicht gereinigt. Sondern schmutzig, wie sie waren, wieder zusammengebaut. So konnte Hapag Lloyd prüfen, ob Merus in der Lage ist auch vorhandene Ablagerungen zu beseitigen. Zur selben Zeit wurde das Zudosieren von Chemikalien ganz eingestellt. So ist der Generator nur mit Merus betrieben worden.

Evaporatorgehäuse nach 8 MonatenDas Monitoring:

Die Daten über die Produktionsmenge, als auch der Druckabfall über den Wärmetauscher werden automatisch im System gelogged. Es ist daher sehr einfach zu verfolgen, ob es zu einer Reduktion der Produktion kommt. Aber die Produktion ist gestiegen und ist bis heute stabil auf der Nennkapazität.

„Seeing is believing“ sagen die Angelsachsen, so wurde der Frischwassergenerator im Drydock in Hongkong auseinander gebaut. Es lag kein Problem vor, aber die Leute wollten sich ein Bild machen und dokumentieren. Alle Platten waren sauber, genau wie die Produktionsdaten vermuten ließen. Man sieht auf den beiden Bildern unten, dass keine Ablagerungen mehr zu sehen sind. Weder auf den Platten, noch im Gehäuse. Lediglich ein  rötlicher Film war zu erkennen, der aber mit einem Tuch entfernt werden konnte.

Der Fleetmanager von Hapag Lloyd schrieb in seiner Email: „After 8 month of the last cleaning the condition of the evaporator is very good. All plates are clean no residues on surface of evaporator or condenser.“

Der Kunde spart nicht nur den Aufwand für die Reinigung, sondern es werden auch keine Chemikalien mehr benötigt, um das Meerwasser zu behandeln. Das spart nicht nur viel Geld, sondern ist auch ein klarer Schritt Richtung Green Shipping.

Der Frischwassergenerator läuft jetzt schon mehr als 10 Jahre. Wir haben den Merus Ring einmal aufgeladen in der Zeit. Die Produktion ist konstant bei 25m3 und es wurden keine Chemikalien mehr eingesetzt. Gerne legen wir Ihnen Details vor.