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Merus wird klimaneutral

29. Januar 2020

Ich bin Roland Dworschak, der Inhaber von Merus. Jetzt schreibe ich das erste Mal selbst für unseren Blog. Der Grund: dieses Projekt ist mir sehr wichtig, und es wird uns die nächsten Jahre beschäftigen.

Der Merus Ring ist von Anfang an, also seit 1996, ein nachhaltiges und sehr umweltfreundliches Produkt. Er wirkt langfristig, ersetzt oftmals chemische Lösungen und verursacht Energieeinsparungen. Am Anfang der Vermarktung haben wir versucht, die Ringe mit "Umwelt-Argumenten" zu verkaufen. Vor 20 Jahren mussten wir feststellen, dass nur sehr wenige Kunden sich für diese Argumente interessiert haben. So haben wir das Marketing umgestellt und verkauften fortan unsere Ringe nur noch über den Nutzen und die zu erzielenden Einsparungen.

Die Zeiten haben sich geändert, viele Menschen spüren heute, dass sich etwas am Klima verändert.  Und Kunden sind offen dafür, über Umweltaspekte zu diskutieren. Wir möchten an dieser Stelle nicht diskutieren, ob diese Veränderungen menschengemacht sind oder nicht, das ist nicht zielführend.  Wir sind jedoch zu dem Schluss gekommen: Wir sollten etwas tun. Deshalb haben wir Ende 2019 angefangen, Maßnahmen zu erarbeiten, wie Merus klimaneutral arbeiten kann.

Was wir bisher schon machen

Schon seit einiger Zeit, nutzen wir den Zug anstatt des Flugzeugs. Wenn eine Zugfahrt nicht möglich ist,  kompensieren wir unsere Reisen.  Wir haben unser Verpackungsmaterial umgestellt, versuchen kein Plastik mehr einzusetzen. Wir verbrauchen immer weniger Papier sondern verschicken Broschüren und Rechnung online.

Unser Projekt für dieses Jahr – Klima-Neutralität

In der ersten Phase des Projekts wollen wir ermitteln, wie viel CO2 wir als Firma tatsächlich verursachen. Dazu gehören die Fragen:

  • Welche Menge CO2 wird ausgestoßen, um ein Kilo Aluminium herzustellen und wie viel Energie wird benötigt um aus einem großen Stück Aluminium ein Merus Ring zu machen?
  • Wie viel  Strom wird zum Sägen oder CNC-Bearbeiten benötigt?
  • Wie viel Energie wird benötigt um die Seriennummer und unser Logo in den Ring zu gravieren?
  • Welche Strecken muss der Merus Ring vom Lieferanten zu uns zurücklegen, und selbstverständlich welche Entfernungen legen unsere Ringe zurück auf dem Weg zu unseren Kunden?

Wir geben also nicht unsere Verantwortung mit dem Paket an den Spediteur oder den Paketdienst ab, sondern wir ermitteln die Entfernung bis zu unseren Kunden oder Händlern und die Transportart.
Weil ein Ring den wir mit dem Flugzeug nach China schicken natürlich einen anderen Einfluss auf die CO2 Bilanz hat, als ein Ring, den wir in einem LKW nach Berlin schicken.

Meilensteine

Das erste Ziel ist, die Menge an CO2 zu ermitteln, die direkt im Zusammenhang mit unserem Geschäft ausgestoßen wird. Ist diese Zahl bekannt, beginnen wir mit der Vermeidung oder der Kompensation. Darüber werden wir aber gesondert berichten. Wir wollen auch wenn das Projekt steht, ganz transparent darstellen, wie wir den CO2-Verbrauch berechnen und was wir unternehmen um diese Menge CO2 auszugleichen. Das heißt, wo es keine klimaneutrale Lösung gibt, wird in einem Projekt CO2 an anderer Stelle gebunden, zum Beispiel durch Aufforstung oder ähnliches.

Einige Maßnahmen haben wir schon umgesetzt. Ab 2020 bezieht Merus ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien, aus heimischen Wasserkraftanlagen.  Auch die Gravierung der Ringe erfolgt mit Strom aus erneuerbarer Energie. Weitere Maßnahmen sind in Planung.

Langfristig wollen wir auch ermitteln, wie viel CO2 durch die Nutzung der Ringe eingespart werden kann. Das heißt, wir wollen den positiven Beitrag zur CO2 Bilanz des Kunden berechnen. Das gestaltet sich bisher als äußerst schwierig, auch weil jede Installation natürlich einzigartig ist. Letztlich ist das was zählt, aber nicht eine Zahl auf einem Stück Papier, sondern der tatsächliche Beitrag, den jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen kann.

Schlagworte: GutmenschenausÜberzeugung KleinaberFein Reise SozialesEngagement

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