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Dampferzeuger & Dampfboiler

Die Größen, Einsatzbereiche und Anwendung von Dampferzeugern in der Industrie sind vielfältig. In Kraftwerken werden Boiler mit einigen 100 t/h Kapazität genutzt. Mittlere Anlagen nutzen Dampf zum Erhitzen in der Produktion. Die meist kleineren DampfboilerDampfboiler (< 500 kg/h) werden in Bädern und Saunen genutzt. Oder in der Papier- und Tabakindustrie zur Luftbefeuchtung eingesetzt.

Diese Maschinen arbeiten mit sehr hohen Drücken und Temperaturen (150°C). Um diese Temperaturen zu erreichen werden große Mengen an Energie benötigt. Das Wasser wird chemisch so konditioniert damit sich keine Ablagerungen in den Dampfboilern bilden.
Trotz aller chemischer Behandlung lassen sich Beläge im Inneren von Boilern nicht immer verhindern. Ablagerungen im Boiler wirken isolierend. Das bedeutet, dass der Energieaufwand zum Erhitzen des Wassers steigt. Auch Korrosion ist immer wieder ein Thema.

Natürlich wird von den Stromerzeugern penibelst darauf geachtet, nur Wasser höchster Qualität einzusetzen um eventuellen Problemen in der Produktion vorzubeugen. Bei kleinen Boilern, wenn der Dampf nur noch Mittel zum Zweck ist, kann natürlich nicht der selbe Aufwand an Wasseraufbereitung betrieben werden, wie in einem 1000+ MW Kraftwerk. Bei einem kleinen Dampferzeuger für ein Dampfbad, wird bei einigermaßen guten Wasserqualität schon auch mal auf die chemische Aufbereitung verzichtet.

Was bewirkt der Merus Ring im Dampfboiler?

kleiner Dampferzeuger

Merus kann in einem Dampferzeuger in zweierlei Hinsicht eingesetzt werden. In der Regel ist ein Merus Ring in der Zuleitung ausreichend. Dadurch wird zum einen die Korrosion reduziert bzw. ganz gestoppt. Das kann sehr einfach anhand des Eisengehalts im Blowdown oder Abschlämmen gemessen werden. Der Verlauf des Eisengehalts ist nach dem Einbau in die Speisewasserleitung vom Dampferzeuger dabei immer ähnlich. Zuerst steigt der Eisenanteil im Blowdownwasser, wenn die Korrosion im Innern abgebaut wird. Dieser wird dann immer weniger und stabilisiert sich meist schon nach wenigen Wochen auf einen Wert nahe dem Eisenamteil-Wert des Kesselspeisewassers.

Muss aus Kostengründen auf eine klassische Wasseraufbereitung verzichtet werden, nimmt man in Kauf, dass der Dampferzeuger regelmäßig gereinigt werden muss. An solchen Dampferzeugern werden die Merus Ringe zum Reduzieren bzw. zur Verhinderung von Kalkablagerungen eingesetzt. Bei Speisewasser mit weniger als 1.000 TDS erzielen Kunden damit sehr gute Ergebnisse. Anlagen können auch ganz ohne chemische Wasseraufbereitung, die Reinigungen nur im Zuge der regulären Wartung vornehmen.

Wird der Merus Ring als Ergänzung zur chemischen Wasseraufbereitung am Dampferzeuger eingesetzt, kann es zu erheblichen Einsparungen der benötigten Chemikalien kommen. Die Korrosion kann so vermieden oder gestoppt werden.

Nach Installation des Merus Rings werden die Ablagerungen bei Modellen mit automatischer Abschlämm-Vorrichtung auf ein Minimum reduziert. Beim Ablassen des Wassers wird der Kalk einfach mit ausgeschwemmt. Bei älteren Modellen muss das Wasser hierfür manuell abgelassen werden. Die Servicezeiten sind in diesem Fall aber deutlich reduziert und noch vorhandener Kalk hat eine weiche Konsistenz und kann ohne Aufwand abgespült werden.

Achtung: Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass wenn Merus Ringe an einem Dampfkessel eingesetzt werden, der Kunde dafür Sorge zu tragen hat, den Dampferzeuger laufend mit geeigneten Methoden zu überwachen und die Wirksamkeit zu kontrollieren! Zum Beispiel indem die abgeschlämmte Menge erhöht oder aber auch indem öfter abgeschlämmt wird. Außerdem bitten wir Sie, wenn Sie Merus als einzige Wasseraufbereitung an einem Dampfkessel einsetzen, Sie sich mit den lokalen Aufsichtsbehörden abzusprechen.

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