Merus

Dampferzeuger & Dampfkessel

Die Einsatzbereiche und Anwendungen von Dampf sind sehr vielfältig. In Kraftwerken werden Turbinen angetrieben. In der Industrie wird mit Dampf Prozesse oder Gebäude geheizt. Kleine Anlagen werden in Dampfbädern oder Saunen oder zur Luftbefeuchtung genutzt. Beim Betrieb dieser kleinen Dampferzeuger kommen Temperaturen von bis zu 150°C, und ein Druck von bis zu 5 bar zustande. Große Kessel arbeiten mit Temperaturen von eingen hundert Grad, bei einem Druck von über 100 bar.

DampfkesselUm Dampf zu erzeugen wird Wasser über den Siedepunkt erhitzt. Der dabei entstehende Dampf wird zu den Verbrauchern geleitet.
Kessel mit hoher Leistung arbeiten mit sehr hohen Drücken und Temperaturen. Um diese hohen Temperaturen zu erreichen müssen entsprechend große Mengen an Energie eingesetzt werden. Das Speisewasser wird chemisch so konditioniert, das die Anlage konstant seine hohe Leistung bringen kann.
Je nach Wasserqualität lassen sich trotz aller chemischer Behandlung, Korrosion oder Beläge nicht immer vermeiden. Ablagerungen im Dampfkessel wirken isolierend. Das reduziert den Wirkungsgrad im Kessel und erhöht den Energiebedarf zum Erhitzen des Wassers.

Natürlich achtet ein Betreiber einer großen Kesselanlage penibelst darauf, nur Wasser höchster Qualität einzusetzen. Um so eventuellen Problemen beim Betrieb vorzubeugen.
Bei kleinen Dampferzeugern, wenn der Dampf nur zur Befeuchtung oder in einer Sauna genutzt wird, kann natürlich nicht der selbe Aufwand an Wasseraufbereitung betrieben werden, wie in einem Kraftwerk. Daher wird bei einigermaßen guten Wasserqualität bei kleineren und unkritischen Dampferzeugern schon auch mal auf die chemische Aufbereitung verzichtet.

Was bewirkt der Merus Ring im Dampfkessel?

kleiner Dampferzeuger Wir setzen Merus Ringe an Dampferzeugern für zwei Anwendungen ein. Die Hauptanwendung ist die Vermeidung von Korrosion. Dafür reicht ein Merus Ring in der Zuleitung aus. Die Korrosion im Kessel wird deutlich reduziert bzw. ganz gestoppt. Das kann sehr einfach anhand des Eisengehalts im Abschlämm Wassers gemessen werden. Der Verlauf des Eisengehalts ist nach dem Einbau in die Zuleitung des Dampferzeugers immer ähnlich. Wird der vorhandene Rost im Inneren des Kessels abgebaut, steigt der Eisengehalt im Wasser. Dieser wird dann immer weniger und stabilisiert sich meist schon nach wenigen Wochen. In den meisten Fällen auf einen Wert nahe des Eisengehalts des Speisewassers des Kessels.

Die zweite Anwendung ist die Reduzierung von Ablagerungen. Wird aus Kostengründen auf eine klassische Wasseraufbereitung verzichtet, nimmt man billigend in Kauf, dass der Dampferzeuger regelmäßig gereinigt werden muss. An solchen Dampferzeugern werden die Merus Ringe auch zum Reduzieren bzw. zur Verhinderung von Kalkablagerungen eingesetzt. Bei Speisewasser mit weniger als 1.000 TDS erzielen unsere Kunden damit sehr gute Ergebnisse.

Wird der Merus Ring als Ergänzung zur chemischen Wasseraufbereitung am Dampferzeuger eingesetzt, kann es zu erheblichen Einsparungen der benötigten Chemikalien kommen. Die Korrosion kann so vermieden oder gestoppt werden.

Nach Installation des Merus Rings werden die Ablagerungen bei Modellen mit automatischer Abschlämm-Vorrichtung auf ein Minimum reduziert. Beim Ablassen des Wassers wird der Kalk einfach mit ausgeschwemmt. Bei älteren Modellen muss das Wasser hierfür manuell abgelassen werden. Die Servicezeiten sind in diesem Fall aber deutlich reduziert und noch vorhandener Kalk hat eine weiche Konsistenz und kann ohne Aufwand abgespült werden.

Achtung: Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass wenn Merus Ringe an einem Dampfkessel eingesetzt werden, der Kunde dafür Sorge zu tragen hat, den Dampferzeuger laufend mit geeigneten Methoden zu überwachen und die Wirksamkeit zu kontrollieren! Zum Beispiel indem die abgeschlämmte Menge erhöht oder aber auch indem öfter abgeschlämmt wird. Außerdem bitten wir Sie, wenn Sie Merus als einzige Wasseraufbereitung an einem Dampfkessel einsetzen, Sie sich mit den lokalen Aufsichtsbehörden abzusprechen.

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