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Wasserenthärtungsanlagen & Entkalkungsanlagen

Entkalkung oder Wasserenthärtung sind unterschiedliche Worte für das selbe Verfahren. Wasserenthärtung ist der technischere Begriff für Entkalkung.

Wird Kalk aus dem Wasser entfernt, also entkalkt, dann reduziert sich automatisch auch die Wasserhärte. Da Kalk einen wesentlichen Teil zur Härte das Wassers beiträgt. Die Wasserenthärtung bzw. Entkalkung des Trinkwassers ist aus gesundheitlichen Gründen nicht notwendig. Vielmehr sollen so die Nachteile das Kalks in Leitungen und Anlagen vermieden werden.

Im Wasser sind Salze gelöst. Die gelösten Ionen, hauptsächlich Kalzium- und Magnesiumionen tragen zur Wasserhärte bei. Je härter das Wasser, desto wahrscheinlicher ist eine Verkalkung von Rohren und Maschinen. Um dem entgegenzuwirken benötigt man eine Entkalkungs-/Wasserenthärtungsanlage. Oder ein umweltfreundlicheres Verfahren, wie den Merus Ring.

Der Merus Ring ist keine Wasserenthärtungsanlage

Merus Ring keine WasserenthärtungUm Wasser zu enthärten, werden meist sogenannte Ionenaustauscher eingesetzt. Sehr vereinfacht ausgedrückt, werden die kalkbildenden Kalzium- und Magnesium Ionen gegen Natriumionen getauscht. Letztere bilden keine Ablagerungen, das Wasser wird weicher.

Der Austausch der Ionen passiert durch ein Kationenaustauschharz, das sich dabei verbraucht. Deshalb muss von Zeit zu Zeit dieses Harz regeneriert werden. Zur Regeneration wird Salz (NaCl) benötigt. Zusätzlich wird Wasser bei der Regeneration zum Spülen benötigt.

Durchschnittswerte für eine moderne Enthärtungsanlage sind ca. 50 Gramm Regeneriersalz und ca. 2 Liter Abwasser pro Kubikmeter Wasser je Grad deutscher Härte. Das bedeutet bei 20°dH werden pro Kubikmeter produziertes Wasser ungefähr 1 kg Regeneriersalz und 40 Liter Wasser verbraucht.

Als Beispiel München: die Wasserhärte beträgt im Stadtgebiet zwischen 15 und 20°dH, im Umland teilweise sogar über 25°dH. Eine Person verbraucht statistisch 150 Liter pro Tag, hochgerechnet für eine vierköpfige Familie entspricht das ca. 220 m3 pro Jahr.

Da kommen bei einer Enthärtungsanlage neuerer Bauart leicht 250 kg Regeneriersalz und 10 m3 zusätzliches Abwasser pro Jahr zusammen. Bei älteren Anlagen oder solchen die volumenabhängig regenerieren, ist dieser Verbrauch oft deutlich höher.

Diese Regeneration der Wasserenthärtungsanlagen führt daher erhebliche Mengen an Salz den Kläranlagen zu und gelten daher als nicht sehr umweltfreundlich.
Keine Frage, für bestimmte Anwendungen ist vollentsalztes Wasser jedoch unabdingbar.

Kritische Prozesse, wie Kesselspeisewasser oder Wasser für Produktionsprozesse, benötigen ein chemisch aufbereitetes Wasser. Da ist eine Wasserenthärtungsanlage notwendig.

Der Merus Ring bringt die gleiche Wirkung bei deutlich geringeren Kosten

Der Merus Ring bringt, in Anwendungen bei denen nicht zwingend vollentsalztes Wasser benötigt wird, dieselbe Funktion. Er vermeidet, dass sich Kalkablagerungen bilden.

In Leitungen und Maschinen erzielt der Merus Ring dasselbe Ergebnis – umweltfreundlicher und das zu wesentlich geringeren Kosten.

Viele unserer Kunden ersetzen ihre Wasserenthärtungsanlage, durch einen Merus Ring. Die Neu-Investition ist deutlich geringer. Der Merus Ring verbraucht keinen Strom und benötigt kein Regeneriersalz. Das ist ein wichtiges Argument. Viele Anwender waren es leid große Mengen an Regeneriersalz zu kaufen, in den Keller zu tragen und immer wieder nachzufüllen.

In der Industrie, ersetzt der Merus Ring ebenfalls Wasserenthärtungsanlagen. Vor allem in Regionen der Welt, wo Wasser eine sehr knappe Ressource ist. 5% oder 10% Wassereinsparung durch Optimierung oder Wegfall die Regeneration der Wasserenthärtung sind eine wesentliche Größe.

Im Mittleren Osten, wo ein Liter Wasser teilweise fünfmal soviel kostet, wie ein Liter Benzin, kommen schnell nicht unerhebliche Summen an Einsparungen zustande.