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Unsere Idee der Nachhaltigkeit bezieht sich darauf, dass wir alle Teil eines großen Kreislaufs sind. Die Lebewesen in diesem Kreislauf befinden sich in wechselseitiger Abhängigkeit. Das bedeutet, jeder hat seine Rolle und ist wichtig für den Fortbestand des Systems. Wir müssen also leider zugeben, dass selbst die kleinste, nervigste Mücke irgendwie nützlich ist und auch jede Spinne ihre Daseinsberechtigung hat.

Was uns (und vielen Anderen) im letzten Sommer aufgefallen ist, ist dass die Anzahl der Bienen und anderen bestäubenden Insekten abgenommen zu haben scheint. Nun ist es so, dass laut einer "Großen Anfrage" der Grünen an den Landtag in Baden Württemberg, die Anzahl der Bienenvölker stabil ist oder sogar zunimmt. Dank tatkräftiger Imker, deren Zahl mit dem Bewusstsein für die Probleme der Bienen langsam steigt.

BienenstockSo sind zwar alle Bienenarten durch Pestizide, Veränderung der Landschaft und durch Milben und Krankheiten bedroht. Dank den Imkern im Land können diese Probleme bei der Honigbiene aufgefangen werden. Für die Artenvielfalt und die ausreichende Bestäubung der Pflanzen sind jedoch Honig- und Wildbienen notwendig.
Weshalb sind Bienen im allgemeinen so wichtig für uns? Schließlich lässt sich auf Honig alleine gut verzichten. Die Bestäubung von Kulturpflanzen in Europa durch Bienenvölker entspricht nach Angaben der Landesanstalt für Bienenkunde (LAB) an der Universität Hohenheim einem Wert von ca. 65 Milliarden Euro. Das bedeutet, der tatsächliche Wert
der Arbeit der Bienen für alle Pflanzen ist unvorstellbar hoch und lässt sich wissenschaftlich nicht beziffern.

Bienen-Patenschaft

Nach einer Diskussion beim Kaffee über Ökosysteme im Allgemeinen und Bienen im speziellen, entstand im Büro die Idee, die Pflege der einheimischen Bienen zu unterstützen.
Wir haben also im Frühjahr eine Imkerin aus dem Schönbuch (Gebiet südwestlich von Stuttgart) kontaktiert, für eine Bienenpatenschaft. Dabei bezahlt der "Pate" einen mehr oder weniger kleinen Betrag und finanziert so einen Teil der Arbeit für einen Bienenstock. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Bienen publik zu machen und so auch auf andere Weise die Artenvielfalt zu fördern. Beispielsweise, indem auch in Städten (sogenannten "versiegelten Flächen") unterschiedliche Wiesenblumen angepflanzt werden.

ImkernZu Beginn der Patenschaft hatten wir Gelegenheit die Bienen und Wiesen im Schönbuch zu besuchen und Fotos von ihnen zu machen. Ein beeindruckender Vormittag! Nicht nur, was die Arbeit von Frau Hafner anbelangt waren wir begeistert. Auch, wie ruhig die Bienen sich im und um den Bienenstock verhalten ist faszinierend. Selbst panischen Mitmenschen wird dort klar, dass kopfloses im Kreis Rennen und Schreien im Angesicht von Bienen nicht notwendig ist :).

Wenn Sie also Lust haben, sich ebenfalls zu beteiligen, kaufen Sie sich einfach einen kleinen Beutel Wiesenblumen-Samen und pflanzen Sie diese in Ihrem Vorgarten oder auf dem Balkon. Bienen-Patenschaften gibt es außerdem überall in Deutschland, um finanziell einen Beitrag zu leisten.

Uns hat die Patenschaft neben neuen Erkenntnissen, hervorragenden Honig und viel Spaß gebracht.

Mit Merus verbunden ist nicht nur eine Reise durch die Zeit (90er Jahre bis jetzt), sondern auch Reisen rund um den Globus.
Allein in diesem Jahr sind meine Kollegen und ich insgesamt etwa 80.000 km geflogen. Das entspricht einer Reise, die zwei Mal um den Äquator reicht. - Auf welche Weise wir versuchen unsere CO2 Bilanz auszugleichen, greife ich in einem der nächsten Beiträge auf. -
Bei unseren Reise begeben wir uns an Orte, die vielfältiger kaum sein könnten. Vom Bauch eines Schiffes zur Ölbohrinsel, von der Ananas-Plantage zur Kläranlage.

Wussten Sie übrigens, wie Ananas wächst? Ich jedenfalls war überrascht, dass sie keineswegs am Baum hängt (Stichwort: "Pine-Apple"), sondern vielmehr an einem Strauch eher in Bodennähe wächst.

Ananas im Gewächshaus

Menschen, Menschen, Menschen

Dabei sind es manchmal die kleinen Begegnungen, die am meisten Freude machen. Wenn einem der städtische Mitarbeiter dankt, dass die Brunnen dank Merus wunderbar leicht zu reinigen sind, dann hat man einen guten Job gemacht und freut sich mit ihm gemeinsam über den Erfolg. Gelegentlich sind es aber auch große Projekte, die besonderen Ansporn bei der Arbeit geben.
Wenn es zum Beispiel um Chemie im Kühl- und Abwasser geht. Dann stehen am Anfang eines Projekts oft lange und schwierige Gespräche. Dabei sind stets die von mir liebevoll genannten "5 Phasen der Skepsis-Bewältigung" zu durchstehen: Skepsis/Abneigung - Ungläubigkeit - Interesse - Akzeptanz - Erstaunte Begeisterung
Wobei die fünfte Phase erst nach einer Testinstallation beim Kunden erreicht wird.
Besonders skeptische Interessenten können bei einem Test nur gewinnen. Angenommen, der Merus Ring funktioniert nicht. Dann haben sie es "von Anfang an gewusst" und stehen gut da. Da in der Regel aber mit dem Merus Ring alles gut läuft und große Summen Geld eingespart werden, waren sie Wegbereiter der neuen Technologie und profitieren ebenfalls.
So werden die größten Skeptiker letztlich zu zufriedenen Kunden und gelegentlich sogar zu Multiplikatoren unserer Technologie.
Und wir? Wir gehen mit dem guten Gefühl nach Hause, dass dank unserer Arbeit wieder ein bisschen weniger Chemie ins Meer gelangt oder Energie verschwendet wird. So schlagen wir gerne viele kleine Schlachten und installieren Schritt für Schritt umweltneutrale Wasseraufbereitung. Schließlich ist der Krieg, die Umwelt zu schützen noch lange nicht gewonnen.
Das, was vor 20 Jahren in Deutschland angefangen hat, führen wir so weltweit fort.

 

Aller Anfang

Vom Aufstehen und Fallen

Die Geschichte von Merus ist eine Geschichte, in der es immer darum ging, auch neue Wege zu finden, um Kunden zu kontaktieren. Für uns ist und war es wichtig, Trends zu erkennen, verschiedene Medien auszuprobieren und viel zu reden und zuzuhören.
Wir haben viel gelernt und viel ausprobiert. Natürlich geht nicht jeder Plan auf, den man sich überlegt.
Auch wir mussten oder müssen unsere Kunden nach und nach kennenlernen. Wo früher der direkte Kontakt über Messen oder Telefongespräche wichtig war, müssen heute alle Informationen für das Internet aufbereitet werden.

Die wichtigste Lektion dabei?

Nicht vom eigenen Geschmack auf den von anderen schließen! Anfang der 2000er Jahre war es an der Zeit, sich vom Stil der 90er zu verabschieden. Damit meinen wir nicht nur Schlaghosen und Plateau-Schuhe, sondern in erster Linie das Corporate Design von Merus. Das war mit viel Farbe und bunten Bildern etwas in die Jahre gekommen.
Entwickelt wurde also ein neues, "erwachsenes", klassisches Design in vornehmem Blau. - Doch die Welt war scheinbar noch nicht bereit dafür.
Das heißt dann auf vielfachen Wunsch der Händler und Kunden: Rolle rückwärts, die alten Verpackungen und Flyer wieder rausgekramt und die Revolution des Designs nach hinten verschoben.

Jetzt also ein Blog...

... genau. Wir würden gerne ein bisschen erzählen, was uns wichtig ist und wer hinter Merus steckt. Mit dem Blog schaffen wir eine Plattform für all unsere Ideen, Begegnungen, Erfahrungen, ohne damit die Übersichtlichkeit der Homepage über den Haufen zu werfen. Das ganze soll also abseits von Erklärungen und Case Studies, abseits vom Business stattfinden, auch wenn beides miteinander verknüpft ist.
Das Schreiben übernehme hauptsächlich ich, Annika. Ich bin seit Ende 2014 für Merus tätig und habe meinen Masterabschluss im dualen Studium mit Merus gemacht. Das werde ich an geeigneter Stelle zum Thema machen. Meine Kollegen und unser Geschäftsführer werden auch einige Texte beitragen, sodass verschiedene Geschichten erzählt werden.
Wir freuen uns, Ihnen so mehr von uns erzählen zu können und sind auch gespannt auf Ihre Rückmeldungen.
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen.

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