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"Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast." In Zeiten von Fake News und Informationsflut im Internet, ist es vielleicht wichtiger denn je, genau hinzuschauen, was einem als "Wahrheit" verkauft wird.

Eine Frage, die uns oft gestellt wird ist:

"Gibt es Beweise für die Funktion des Merus Rings?".

Wir wissen zwar genau, was Sie meinen, die Frage ist jedoch nicht so einfach zu beantworten. Die meisten Kunden hätten gerne eine Studie, die zeigt, wie der Merus Ring arbeitet. Das heißt ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung.

Ein Teil der Schwierigkeit, was Studien rund um den Merus Ring anbelangt, ist, dass die Einsatzmöglichkeiten so vielfältig sind. Uns liegt beispielsweise eine Studie vor, die belegt, dass es einen Zusammenhang zwischen erfolgreicher Fischzucht und Merus Ringen gibt. Dieses Ergebnis nützt Ihnen allerdings wenig, wenn Ihr Problem im Trinkwasser, Kühlturm oder der Waschmaschine liegt.

Viel wichtiger ist aber, dass gemäß den Grundsätzen des wissenschaftlichen Arbeitens ein Sachverhalt niemals bewiesen werden kann. Ein einfaches Beispiel: Kein Autohersteller dieser Welt wird Ihnen einen Beweis liefern können, dass Ihr eigenes Auto fährt und eine lebenslange Garantie über die Fahrtüchtigkeit geben. Es ist vielmehr so, dass die Eigenschaften des Autos so oft getestet wurden, dass man nun Erfahrungswerte hat, was die Lebensdauer des Fahrzeugs anbelangt. Wenn Sie Ihr Auto gut pflegen und gemäß Herstellerangaben einsetzen, werden Sie lange daran Freude haben.

Merus Ringe WeltweitEbenso haben wir im Laufe der Jahre tausende von Merus Ringen unter unterschiedlichsten Umständen installiert. Manche befinden sich in idealer Umgebung, einige aber auch in ungünstigen Bereichen.
Wenn es möglich ist, überprüfen wir die Wirkung entweder durch visuelle Untersuchung oder auch durch Datenanalyse (in der Industrie). Ist der Merus Ring korrekt installiert, ist seine Wirkung unbegrenzt. Das bedeutet auch, jede einzelne erfolgreiche Installation stärkt die Annahme, dass der Merus Ring wirkt. (Im Kontext des wissenschaftlichen Arbeitens: wir widerlegen in einer Art Langzeitstudie die Hypothese, dass der Merus Ring nicht funktioniert.)

Erfahrungsberichte von Kunden, die in Deutschland Merus Ringe installiert haben, finden Sie hier.

Analyse und Beratung

Wo es Schwierigkeiten gibt, also die Wirkung nicht der Erwartung entspricht, analysieren wir die Situation und verändern gegebenenfalls die Installation. Wir greifen dann auf vergleichbare Fälle in unserer Datenbank zurück und erarbeiten Optionen zur Problemlösung. Das kann die Veränderung des Installationsortes oder auch die Erhöhung der Anzahl an installierten Merus Ringen sein.
Wir nutzen also unsere empirisch ermittelten Daten (kurz: Erfahrungen) als Beleg für die Wirkung unserer Technologie. Damit Sie keiner Statistik glauben müssen, sondern eigene Erfahrungen machen können, bieten wir Ihnen für Privathaushalte einen kostenlosen Test an.

In den nächsten beiden Blogbeiträgen werde ich Fragen aufgreifen, die uns bei der Arbeit immer wieder begegnen. Weil beide nicht so einfach in wenigen Worten beantwortet werden können, braucht es dazu einen Blogbeitrag (oder zwei).

"Habt Ihr das Patent auf die Merus Technologie und den Merus Ring?"

Um diese Frage zu beantworten, beziehe ich mich auf Informationen des Deutschen Patent- und Markenamts und auf Überlegungen bei der Gründung von Merus. Ein Patent soll dazu dienen, ein Produkt oder Verfahren vor Nachahmern zu schützen. Es gilt für 20 Jahre und kann bei Bedarf über die Landesgrenzen hinweg ausgeweitet werden.
Das bedeutet: Merus gibt es seit etwa 23 Jahren, die Technologie schon etwas länger. Hätte es ein Patent gegeben, wäre es bereits abgelaufen.

Und damit beginnt auch die Argumentation, die für Merus gegen die Anmeldung eines Patents gesprochen hat und immer noch spricht. Die Patentanmeldung beinhaltet eine detaillierte Beschreibung der "Erfindung", die auch mit Zeichnungen und Beispielen ergänzt werden kann. Das bedeutet auch, etwaige Trittbrettfahrer könnten jetzt auf diese Informationen zurückgreifen und ähnliche Produkte auf den Markt bringen. Für ein 20 Jahre gültiges Patent in Deutschland zahlt man im Laufe der Jahre etwa 14.000€. Hinzu kommen etwaige Kosten für Anwälte, etc. wenn es nötig sein sollte, das Patent zu verteidigen. Ein Patent auf dem Papier macht schließlich die Erfindung nicht unangreifbar.
Wir sind außerdem weltweit tätig. Das bedeutet, nur durch ein Patent in Deutschland, ist unser Merus Ring noch lange nicht vor Nachahmern geschützt. Was natürlich die Kosten um ein Vielfaches erhöht.

In Summe sind wir also der Meinung, dass ein Patent und alles was dazugehört mehr Kosten verursacht, als an Risiko durch Kopien gegenüber stehen. Das Patent lohnt sich finanziell für Merus nicht.

Was macht Merus aus?

Mit dieser Frage komme ich zum zweiten Teil meiner ausführlichen Antwort. Ein Patent kann sinnvoll sein, wenn man verhindern will, dass eine Erfindung kopiert wird und man so Kunden verliert. Neben dem Merus Ring und der Technologie ist aber entscheidend, dass unser Merus Ring an der richtigen Stelle korrekt installiert wird. Besonders in der Industrie ist das entscheidend. Bei kilometerlangen verästelten Leitungen mit hunderten Geräten, ist die Planung der Installation der Hauptteil der Arbeit.
Wichtigster Teil unseres Produkts ist also die Beratungsdienstleistung, die auf vielen Jahren Erfahrung basiert. Sie kann weder kopiert, noch geschützt werden.
Das bedeutet also, ein Merus Ring, ohne das dazugehörige Wissen über den Einsatz, ist im Grunde nutzlos.Das ist der Grund, weshalb wir uns gegen die Anmeldung eines Patents entschieden haben und damit bisher sehr zufrieden sind.

Unsere Idee der Nachhaltigkeit bezieht sich darauf, dass wir alle Teil eines großen Kreislaufs sind. Die Lebewesen in diesem Kreislauf befinden sich in wechselseitiger Abhängigkeit. Das bedeutet, jeder hat seine Rolle und ist wichtig für den Fortbestand des Systems. Wir müssen also leider zugeben, dass selbst die kleinste, nervigste Mücke irgendwie nützlich ist und auch jede Spinne ihre Daseinsberechtigung hat.

Was uns (und vielen Anderen) im letzten Sommer aufgefallen ist, ist dass die Anzahl der Bienen und anderen bestäubenden Insekten abgenommen zu haben scheint. Nun ist es so, dass laut einer "Großen Anfrage" der Grünen an den Landtag in Baden Württemberg, die Anzahl der Bienenvölker stabil ist oder sogar zunimmt. Dank tatkräftiger Imker, deren Zahl mit dem Bewusstsein für die Probleme der Bienen langsam steigt.

BienenstockSo sind zwar alle Bienenarten durch Pestizide, Veränderung der Landschaft und durch Milben und Krankheiten bedroht. Dank den Imkern im Land können diese Probleme bei der Honigbiene aufgefangen werden. Für die Artenvielfalt und die ausreichende Bestäubung der Pflanzen sind jedoch Honig- und Wildbienen notwendig.
Weshalb sind Bienen im allgemeinen so wichtig für uns? Schließlich lässt sich auf Honig alleine gut verzichten. Die Bestäubung von Kulturpflanzen in Europa durch Bienenvölker entspricht nach Angaben der Landesanstalt für Bienenkunde (LAB) an der Universität Hohenheim einem Wert von ca. 65 Milliarden Euro. Das bedeutet, der tatsächliche Wert
der Arbeit der Bienen für alle Pflanzen ist unvorstellbar hoch und lässt sich wissenschaftlich nicht beziffern.

Bienen-Patenschaft

Nach einer Diskussion beim Kaffee über Ökosysteme im Allgemeinen und Bienen im speziellen, entstand im Büro die Idee, die Pflege der einheimischen Bienen zu unterstützen.
Wir haben also im Frühjahr eine Imkerin aus dem Schönbuch (Gebiet südwestlich von Stuttgart) kontaktiert, für eine Bienenpatenschaft. Dabei bezahlt der "Pate" einen mehr oder weniger kleinen Betrag und finanziert so einen Teil der Arbeit für einen Bienenstock. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Bienen publik zu machen und so auch auf andere Weise die Artenvielfalt zu fördern. Beispielsweise, indem auch in Städten (sogenannten "versiegelten Flächen") unterschiedliche Wiesenblumen angepflanzt werden.

ImkernZu Beginn der Patenschaft hatten wir Gelegenheit die Bienen und Wiesen im Schönbuch zu besuchen und Fotos von ihnen zu machen. Ein beeindruckender Vormittag! Nicht nur, was die Arbeit von Frau Hafner anbelangt waren wir begeistert. Auch, wie ruhig die Bienen sich im und um den Bienenstock verhalten ist faszinierend. Selbst panischen Mitmenschen wird dort klar, dass kopfloses im Kreis Rennen und Schreien im Angesicht von Bienen nicht notwendig ist :).

Wenn Sie also Lust haben, sich ebenfalls zu beteiligen, kaufen Sie sich einfach einen kleinen Beutel Wiesenblumen-Samen und pflanzen Sie diese in Ihrem Vorgarten oder auf dem Balkon. Bienen-Patenschaften gibt es außerdem überall in Deutschland, um finanziell einen Beitrag zu leisten.

Uns hat die Patenschaft neben neuen Erkenntnissen, hervorragenden Honig und viel Spaß gebracht.

Mit Merus verbunden ist nicht nur eine Reise durch die Zeit (90er Jahre bis jetzt), sondern auch Reisen rund um den Globus.
Allein in diesem Jahr sind meine Kollegen und ich insgesamt etwa 80.000 km geflogen. Das entspricht einer Reise, die zwei Mal um den Äquator reicht. - Auf welche Weise wir versuchen unsere CO2 Bilanz auszugleichen, greife ich in einem der nächsten Beiträge auf. -
Bei unseren Reise begeben wir uns an Orte, die vielfältiger kaum sein könnten. Vom Bauch eines Schiffes zur Ölbohrinsel, von der Ananas-Plantage zur Kläranlage.

Wussten Sie übrigens, wie Ananas wächst? Ich jedenfalls war überrascht, dass sie keineswegs am Baum hängt (Stichwort: "Pine-Apple"), sondern vielmehr an einem Strauch eher in Bodennähe wächst.

Ananas im Gewächshaus

Menschen, Menschen, Menschen

Dabei sind es manchmal die kleinen Begegnungen, die am meisten Freude machen. Wenn einem der städtische Mitarbeiter dankt, dass die Brunnen dank Merus wunderbar leicht zu reinigen sind, dann hat man einen guten Job gemacht und freut sich mit ihm gemeinsam über den Erfolg. Gelegentlich sind es aber auch große Projekte, die besonderen Ansporn bei der Arbeit geben.
Wenn es zum Beispiel um Chemie im Kühl- und Abwasser geht. Dann stehen am Anfang eines Projekts oft lange und schwierige Gespräche. Dabei sind stets die von mir liebevoll genannten "5 Phasen der Skepsis-Bewältigung" zu durchstehen: Skepsis/Abneigung - Ungläubigkeit - Interesse - Akzeptanz - Erstaunte Begeisterung
Wobei die fünfte Phase erst nach einer Testinstallation beim Kunden erreicht wird.
Besonders skeptische Interessenten können bei einem Test nur gewinnen. Angenommen, der Merus Ring funktioniert nicht. Dann haben sie es "von Anfang an gewusst" und stehen gut da. Da in der Regel aber mit dem Merus Ring alles gut läuft und große Summen Geld eingespart werden, waren sie Wegbereiter der neuen Technologie und profitieren ebenfalls.
So werden die größten Skeptiker letztlich zu zufriedenen Kunden und gelegentlich sogar zu Multiplikatoren unserer Technologie.
Und wir? Wir gehen mit dem guten Gefühl nach Hause, dass dank unserer Arbeit wieder ein bisschen weniger Chemie ins Meer gelangt oder Energie verschwendet wird. So schlagen wir gerne viele kleine Schlachten und installieren Schritt für Schritt umweltneutrale Wasseraufbereitung. Schließlich ist der Krieg, die Umwelt zu schützen noch lange nicht gewonnen.
Das, was vor 20 Jahren in Deutschland angefangen hat, führen wir so weltweit fort.

 

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